Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet das Sommerfest für Gründer u. kleine Unternehmen der IHK Wiesbaden am 8.08.2018

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Die IHK Wiesbaden lädt am 8. August 2018 zum Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen ein, welches von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet wird. Das komplette Programm samt Workshops und Referenten sowie Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

Fonds für Start-ups im Raum Rhein-Main-Neckar Hessen und Baden-Württemberg kooperieren in der Beteiligungsförderung

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar ist eines der Wirtschaftszentren in Europa. Weltkonzerne wie BASF, SAP, Merck, Pirelli oder die Software AG sind in der Region zu finden, viele mittelständische Unternehmen, Hidden Champions und innovative Start-ups sind hier zuhause.

lachende junge frau im goldregenDamit aus den heutigen Start-ups die Weltfirmen von morgen werden können, stärken die Länder Baden-Württemberg und Hessen mit einer grenzüberschreitenden Initiative den gemeinsamen Wirtschaftsraum.  Hierfür beteiligt sich die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) mit bis zu 3 Millionen Euro am öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner GmbH & Co. KG. Die L-Bank – Förderbank des Landes Baden-Württemberg – ist Ankerinvestorin und Initiatorin des Fonds. Zusätzlich sind das Land Baden-Württemberg und private Investoren aus der Region engagiert. Die Beteiligung der WIBank wird das Angebot an Beteiligungsfinanzierungen für hessische Firmen erweitern.

„Vor allem in der Start-Phase fehlt es technologieorientierten Gründungen oft an passenden Finanzierungsoptionen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag. „Wir wollen ein gutes Klima für junge innovative Firmen bieten, die Arbeitsplätze schaffen, und die Zukunftsfähigkeit der Region sichern. Innovationsfähigkeit ist der ausschlaggebende Faktor für die Qualität eines Wirtschaftsstandorts.“ Der Minister ist Vorsitzender des WI-Bank-Ausschusses.

„Eine Kooperation dieser Art in Venture-Capital ist einmalig“, stellte Edith Sitzmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats der L-Bank und Finanzministerin von Baden-Württemberg, fest. „Zur Förderung der Wirtschaft denken und handeln wir in neuen Kategorien – auch über die Landesgrenzen hinweg. Denn Innovation und Gründergeist machen nicht an Landesgrenzen Halt. Die Kooperation der Förderbanken ist ein schönes Beispiel dafür, wie föderale Zusammenarbeit 4.0 funktionieren kann.“

Zielgruppe des Fonds sind kleine und mittlere Unternehmen mit Technologieorientierung. Es sollen vor allem offene Beteiligungen erfolgen mit einer Laufzeit von fünf bis sieben, maximal zehn Jahren. Die Beteiligungshöhe beläuft sich auf 0,25 bis 5 Millionen Euro mit einer Nachfinanzierungsmöglichkeit von bis zu weiteren 2 Millionen Euro. Bei einem Investitionszeitraum von fünf Jahren beträgt die Laufzeit des Fonds zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption von insgesamt zwei Jahren. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 50 Millionen Euro. Aufgelegt wurde er von der LEA Partners GmbH auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der L-Bank.

Infos: Wir sind die Starthelfer

Hessischer Website Award 2018: Bewerben Sie sich mit Ihrer „Website“ bis 31.August 2018 bei BIEG Hessen!

website-award-jpgWer hat die schönste Website im ganzen Hessenland?

Die Website ist das Herzstück jeder Digitalstrategie! Sie ist der wichtigste Vertriebsmitarbeiter, Aushängeschild des Unternehmens und Knotenpunkt seiner Kundenkommunikation. Deshalb geht alljährlich der Hessische Website Award an den Start und prämiert die beste Website eines kleinen oder mittleren Unternehmens mit Standort in Hessen. Der Award erkennt branchenübergreifend die besondere Leistung von Unternehmen an, die sich trotz begrenzter zeitlicher und finanzieller Ressourcen im Online-Wettbewerb behaupten. Bewertet werden alle Aspekte des Internetauftritts von Webdesign, Inhalt und Nutzerfreundlichkeit bis hin zu Suchmaschinenoptimierung, geschickter Social-Media-Einbindung und Rechtskonformität.

Zum elften Mal beweist der Award dieses Jahr, dass Kleines im Internet groß wirken kann und belohnt mittelständische Unternehmen aus Hessen für ihre herausragenden Internetauftritte. Auf der Preisverleihung am 25. September in der IHK Frankfurt am Main erwartet den Sieger in Gold ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Ausrichter des Hessischen Website Awards ist das IHK-Beratungszentrum BIEG Hessen. Die Anmeldung ist vom 1. Juni bis zum 31. August 2018 unter www.website-award-hessen.de möglich. Weitere Informationen erhalten Sie dort oder bei Angelika Niere, BIEG Hessen, 069 2197-1590, angelika.niere@bieg-hessen.de.

Über den Veranstalter
Das BIEG Hessen berät kostenfrei und neutral kleine und mittlere Unternehmen in Fragen rund um Online-Marketing, Social-Media und E-Commerce. Es ist eine Einrichtung der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Fulda, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main. Weitere Informationen sind online unter www.bieg-hessen.de verfügbar.

ISB-Gründertag 2018 am 11. Juni in Mainz

gruendertag-isbDie Geschäftsidee haben Sie schon? Unternehmergeist und Leidenschaft auch? Sehr gut – dann kommen Sie zum Gründertag 2018 und holen Sie sich dazu noch kompakte Informationen von Profis und Gleichgesinnten für die nächsten Schritte hin zum Erfolg.
Finanzierung, Steuern, Marketing – beim Gründertag bereiten wir Sie auf alle wichtigen Phasen der Betriebsgründung vor. Kompakte Kurzworkshops bieten Ihnen jeweils 10 Tipps für die Herausforderungen, die Sie nun zu meistern haben.

Informationen und Anmeldung zum Gründertag am 11.06.2018

Gründungsregion FrankfurtRheinMain – Impulse für die Metropolregion 

Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions
Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions

Existenzgründungen schaffen Arbeitsplätze und bringen Innovationen in Gesellschaft und Wirtschaft. „In der Metropolregion FrankfurtRheinMain gibt es gute Ansätze, die den Standort als attraktives Ökosystem für Gründer platzieren. Wir müssen prüfen, ob und wie wir durch Gemeinsamkeiten in der Region dieses Potenzial noch besser entfalten“, sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, beim Tag der Metropolregion FrankfurtRheinMain am 14. Mai in der IHK Frankfurt. „Um die Metropolregion FrankfurtRheinMain als die bevorzugte Gründerregion in Deutschland zu platzieren, müssen die vorhandenen Akteure und Aktivitäten besser miteinander verzahnt werden, einmal länderübergreifend, aber auch durch die strategische Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei. (weiterlesen)

Frankfurter Gründerpreis verliehen

Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski
Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski

(ffm) Am Dienstagabend, 14. Mai, hat Wirtschaftsdezernent Markus Frank in Vertretung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann bei der feierlichen Preisverleihung im Kaisersaal des Römers die Preisträger verkündet. Absolute Überraschung: alle fünf Finalisten haben einen Preis gewonnen!

Den ersten Preis des Frankfurter Gründerpreises 2018 und 10.000 Euro gewinnt das Unternehmen MINDS-Medical GmbH. Es ist eine Gründung von Matthias Bay und Lukas Naab mit Sitz im Unibator der Goethe Universität. Jurybegründung: „Die Gründer von MINDS-Medical, Matthias Bay und Lukas Naab haben mit ihrer selbstlernenden Software, also mit einer Anwendung der Künstlichen Intelligenz, sowohl für den Krankenhaus- als auch für den Versicherungsmarkt eine Lösung gefunden, die in einem riesigen Umfang Zeit und Kosten spart.“ (weiterlesen)

Bewerbungsstart für den 16. Hessischen Gründerpreis – neu: Mit Sonderpreis für Gründungen aus der Hochschule

Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis.„Eine ganz neue Sache, die durch die Kooperation mit den Wiesbadener Hochschulen entstanden ist, ist die ‚Gründung aus der Hochschule‘. Auch da wollen wir genau zeigen was an Hochschulen diesbezüglich inzwischen passiert.“ Foto: Diether v. Goddenthow
Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis.„Eine ganz neue Sache, die durch die Kooperation mit den Wiesbadener Hochschulen entstanden ist, ist die ‚Gründung aus der Hochschule‘. Auch da wollen wir genau zeigen was an Hochschulen diesbezüglich inzwischen passiert.“ Foto: Diether v. Goddenthow

Ab heute bis einschließlich zum 13. August 2018 können sich  junge Unternehmen eigeninitiativ in unterschiedlichen Kategorien für den 16. Hessischen Gründerpreis 2018 bewerben, die ihren Hauptsitz in Hessen haben, nicht länger als fünf Jahre am Markt sind und deren Gründerinnen und Gründer zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr auf staatliche Mittel angewiesen sind.

Frau Krahn hatte in ihrem Laden am Michelsberg 2 der Pressekonferenz zum Bewerbungsauftakt für den diesjährigen Hessischen Gründerpreis am Montag, 14. Mai 2018, Platz gegeben. Wiesbaden ist Regionalpartner des Hessischen Gründerpreises 2018. Bewerben für den Preis, der seit 16 Jahren in den drei Kategorien „Mutige Gründung“, „Gesellschaftliche Wirkung“ und „Innovative Geschäftsidee“ vergeben wird, können sich junge Unternehmen aus Hessen bewerben, wenn sie die besagten Kriterien erfüllen. „Erstmals in diesem Jahr erweitern wir die Kategorien und loben einen Sonderpreis für Gründungen aus der Hochschule aus“, gab Elisabeth Neumann, Projektleiterin Hessischer Gründerpreis, bekannt.

v.l.n.r.: Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte, Nassauische Sparkasse, Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln, Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“, Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis, Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft und Personal der Landeshauptstadt Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow
v.l.n.r.: Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte, Nassauische Sparkasse, Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln, Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“, Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis, Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft und Personal der Landeshauptstadt Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow

Für die Verpflegung bei der Pressekonferenz sorgte Joana Sandkühler, Inhaberin und Gründerin von NOglla | glutenfreie Genussmanufaktur. Sie ist auch aus Wiesbaden und wurde 2016 mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet. „Durch Kontakte aus der Teilnahme am Wettbewerb sind wir mit unseren Produkten in den ersten REWE-Märkten zu finden und arbeiten an der Listung unserer Produkte dort.“ Die Pastaproduktion wurde wegen der gestiegenen Nachfrage sogar nach Italien ausgelagert. „Durch die mediale Aufmerksamkeit und die Qualität unserer Produkte haben wir uns in Wiesbaden und weit darüber hinaus als glutenfreies Schlemmerparadies etabliert. Wir sind auf Wachstumskurs und überzeugen auch Skeptiker. Glutenfrei kann richtig lecker sein“, so Sandkühler.

Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln. Allein das Gewinner-Logo des Hessischen Gründerpreises auf der Homepage ist wie ein Qualitätssiegel. Foto: Diether v. Goddenthow
Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln. Allein das Gewinner-Logo des Hessischen Gründerpreises auf der Homepage ist wie ein Qualitätssiegel. Foto: Diether v. Goddenthow

In den vergangenen 15 Jahren haben sich über 1000 Unternehmen um den Hessischen Gründerpreis beworben, 126 wurden mit ihm ausgezeichnet. Von den Preisträgern sind 115, also 91 Prozent, noch am Markt. Hessen ist das gründungsintensivste deutsche Flächenland ist, was auch den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erfreut, der wie in den Vorjahren wieder die Schirmherrschaft für den 16. Hessischen Gründerpreis übernommen hat. Denn Gründerinnen und Gründer sind unerlässlich für eine dynamische Volkswirtschaft. Sie sorgen für Wettbewerb, Innovationen, Wachstum und Beschäftigung. Deshalb kann es gar nicht genug von ihnen geben, weswegen die Hessische Landesregierung auf vielfältige Weise‎ unterstützt.

„Ich wünsche mir viele Bewerbungen für den Gründerpreis – vor allem auch aus der lebendigen Gründerszene Wiesbadens“, sagte Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft der Landeshauptstadt Wiesbaden. Denn „Gründer verwirklichen innovative Ideen, fördern Fortschritt und Wachstum und schaffen Arbeitsplätze. In der digitalen Welt sind die innovativen Startups ein Antreiber des Wandels. Der hessische Gründerpreis macht das Potential an Kreativität und Wachstum, das in unseren jungen Unternehmen steckt, sichtbar. Die Teilnehmer präsentieren ihre Ideen und ihren Unternehmergeist und sind so Vorbild für andere Gründungsinteressierte“.

(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. "Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow
(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. „Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow

Natürlich brauchen Gründer auch Geld, die Entwicklung von Produkten oder der Aufbau einer Produktion erfordert Kapital, lange bevor die ersten Kunden für Einnahmen sorgen. „Als Sparkasse haben wir einen öffentlichen Auftrag: Wir sind Partner des Mittelstandes und fördern die Wirtschaft zum Wohlstand der Bürger in unserer Region“, sagt Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte bei der Nassauischen Sparkasse. „Was häufig nicht erwartet wird: Auch außerhalb von klassischen Finanzierungsfragen können wir Gründern mit Know-how und unserem ganzheitlichen Ansatz helfen. Wir unterstützen übrigens auch schon vor der eigentlichen Unternehmensgründung, zum Beispiel bei Fragen zum Businessplan. Unser Engagement wollen wir in den kommenden Jahren intensivieren. Deshalb sind wir beim Gründerpreis dabei.“
Kriterien für die Teilnahme am Gründerpreis

  • Die Selbständigkeit wird noch nicht mehr als fünf Jahre ausgeführt
  • Der Unternehmer kann von seinem Unternehmen leben
  • Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Hessen

Kategorien Gründerpreis

  • Mutige Gründung
  • Start aus einer schwierigen persönlichen Situation, insbesondere – aber nicht nur – Gründungen aus der Arbeitslosigkeit.
  • Innovative Geschäftsidee
    Innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen werden prämiert.
  • Gesellschaftliche Wirkung: etwa „Grüne Gründungen“, „Gründungen im Sozialbereich“ oder mit neuen „Arbeitsformen“,

Bewerbungsverfahren
Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag bis zum 13. August 2018 möglich. Jeder Gründer kann sich für eine oder mehrere der drei Kategorien bewerben. Die Jury entscheidet über die Zuordnung. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden in einer Vorauswahl am 20. August 2018 in jeder Kategorie die Halbfinalisten ermittelt. Im Halbfinale in Wiesbaden präsentierten diese 36 Halb-Finalisten sich Ende September vor der Jury. Pro Kategorie werden die drei überzeugendsten Unternehmer zum Finale mit feierlicher Preisverleihung am 7. November 2018 in das RheinMain CongressCenter eingeladen. Die Finalisten stellen dort mit einem Messestand ihr Unternehmen den etwa 120 bis 150 Fachtagungsteilnehmern vor, die feierliche Preisverleihung erfolgt im Anschluss.

Weitere Infos
über http://gruendertage-hessen.de/grunderpreis/

Fragen zur Bewerbung können über E-Mail an info@gruendertage-hessen.de oder Anruf, Telefon: 069 667796-204 abgeklärt werden.

Industrie „live“ erleben – kleine Orientierungshilfe bei der Berufswahl

© Arne Vollstedt/prima events gmbh
© Arne Vollstedt/prima events gmbh

Wer Industrie „live“ erleben erleben möchte, hat dazu Gelegenheit in der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE am 20. Juni. Dann öffnen 10 Industriebetriebe des Rhein-Main-Gebietes aus unterschiedlichen Branchen ab 18:00 Uhr ihre Werkstore und gewähren ihren Besuchern einen direkten und persönlichen Einblick in das Unternehmen. Rund 600 Interessierte können teilnehmen.

Orientierungshilfe bei der Berufswahl

Mit dieser landesweiten Veranstaltung wollen die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, die Wirtschaftsförderung Frankfurt, die Hessen Trade & Invest GmbH, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund noch mehr junge Menschen für die regionale Industrie begeistern (vollständigen Beitrag).

Bürgschaften und Beteiligungen – Beratertag bei der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz am 17. Mai 2018 in Mainz

Archivbild: © Foto: Diether v. Goddenthow
Archivbild: © Foto: Diether v. Goddenthow

„Ohne Moos nichts los! Das gilt insbesondere auch bei Existenzgründungen.  Deswegen sollte man sich frühzeitig im Vorfeld eines Gründungsvorhabens umschauen, woher man die Kohle kriegt, die man braucht, um seine Idee Wirklichkeit werden lassen zu können. Eine Existenzgründung oder Investition sollte nicht deshalb scheitern, weil zur Umsetzung  das nötige Kapital fehlt.

Bürgschaftsbanken unterstützen Gründer und Jungunternehmer gezielt dabei, gute Ideen umsetzen zu können, so auch die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH mit Sitz in Mainz.

Interessierte sowie Kreditinstitute und freie Berater können sich am 17. Mai 2018 bei der Bürgschaftsbank in der Rheinstraße 4 H in Mainz über Fördermöglichkeiten informieren sowie Investitionsvorhaben und Gründungsabsichten vorstellen.

Die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH unterstützt Unternehmen und Gründungswillige mit Bürgschaften bis zu 1,25 Millionen Euro bei der Finanzierung von betriebswirtschaftlich tragfähigen Vorhaben. Darüber hinaus stellt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH kleinen und mittleren Unternehmen Eigenkapital in Form von typisch stillen Beteiligungen zur Verfügung. Um Anmeldung zu einem individuellen Termin (Dauer etwa eine Stunde) unter der Telefonnummer 06131 62915-65 oder per E-Mail an info@bb-rlp.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der Bürgschaftsbank sind unter www.bb-rlp.de verfügbar.

Neue Chancen für Fachgeschäfte im Online-Handel – Diskussion über Gründungsimpulse im Handel und Stadtkultur in der NASPA Wiesbaden

(v.r.n.li) Am Rednerpult: hr-iNFO-Journalistin Heidi Radvilas, Nanna Beyer, Kiezkaufhaus Wiesbaden, Einzelhändler Dr. Dominik Benner, Geschäftsführer Schuhe24, Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mittem Svenja Brüxkes vom IFH Köln, Silvio Zeizinger, Geschäftsführer Handelsverband Hessen e.V., Sedat Aktas und Geschäftsführer Geile Weine KA-18 GmbH bildeten das Podium auf der Veranstaltung „Neue Gründungsimpulse für den städtischen Handel“ im Rahmen der Gründertage Hessen 2018. © Foto: Diether v. Goddenthow
(v.r.n.li) Am Rednerpult: hr-iNFO-Journalistin Heidi Radvilas, Nanna Beyer, Kiezkaufhaus Wiesbaden, Einzelhändler Dr. Dominik Benner, Geschäftsführer Schuhe24, Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mittem Svenja Brüxkes vom IFH Köln, Silvio Zeizinger, Geschäftsführer Handelsverband Hessen e.V., Sedat Aktas und Geschäftsführer Geile Weine KA-18 GmbH bildeten das Podium auf der Veranstaltung „Neue Gründungsimpulse für den städtischen Handel“ im Rahmen der Gründertage Hessen 2018. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das allmähliche Sterben des stationären Einzelhandels ist längst nicht mehr nur auf strukturschwache, von Überalterung und geringerer Kaufkraft geprägten Gemeinden und Städten beschränkt. Selbst in prosperierenden Großstädten wie Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Darmstadt verschwinden seit 30 Jahren die alteingesessenen Fachgeschäfte und mit ihnen ein Stück Stadt-Identität  und Stadtkultur.

Zwangen einst Billiganbieter, Handelsketten, Einkaufspassagen und Shopping-Center Tante-Emma-Läden und den Fachhandel in die Knie, scheint ihnen nun der Online-Handel den Rest zu geben. Ist aber die Lage für den  städtischen Handel wirklich so aussichtslos? Oder liegen paradoxer Weise gerade auch im gefürchteten World-Wide-Web ungeahnte Überlebens- und Wachstums-Chancen für „Tante-Emma-&Co“?   Über diese und sonstige Chancen im Einzelhandel in Zeiten des Internets diskutierte  hr-iNFO-Journalistin und Moderatorin Heidi Radvilas  mit prominenten Gästen und Praktikern am Donnerstag, 26. April 2018 im Stammhaus der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden auf der Veranstaltung „Neue Gründungsimpulse für den städtischen Handel“ im Rahmen der Gründertage Hessen 2018.

Veranstaltungs-Impression aus der Kundenhalle der NASPA Hauptverwaltung in Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Veranstaltungs-Impression aus der Kundenhalle der NASPA Hauptverwaltung in Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Referenten und Diskutanten waren: Svenja Brüxkes vom IFH Köln, Bertram Theilacker, Mitglied des Vorstandes der Nassauischen Sparkasse, Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte, Silvio Zeizinger, Geschäftsführer Handelsverband Hessen e.V. und die Einzelhändler Dominik Benner, Geschäftsführer Schuhe24, Nanna Beyer, Kiezkaufhaus Wiesbaden und Sedat Aktas, Geschäftsführer Geile Weine KA-18 GmbH.

Den Reigen eröffnete Svenja Brüxkes (IFH Köln) mit ihrem Impulsreferat über die Auswirkungen des digital bedingten, veränderten Konsumentenverhaltens auf das Einkaufsverhalten anhand der IFH-Studie „Vitale Innenstädte“. Die aus dem Jahr 2016 stammende Untersuchung ging den beiden zentralen Fragen nach, welche Faktoren die Attraktivität von Innenstädten beeinflussen und welche Erwartungen und Ansprüche Besucher an den Einzelhandel und Stadtzentren haben. 60 000 befragte Konsumenten vergaben für die Attraktivität der Innenstädte im Schnitt die Schulnote „Drei plus“. „Mit einer Drei plus als Schulnote können Städte, die sich für die Zukunft aufstellen möchten, nicht zufrieden sein. An jedem Standort stellt sich die Frage nach Lösungen, um drohenden Bedeutungsverlust zu vermeiden“, so Brüxkes. Ihre Studie zeigt auch, welche Anreize hessische Städte Gründern bieten und wie Innenstädte von der Ansiedlung junger, innovativer Unternehmen profitieren.

Veranstaltungs-Impression aus der Kundenhalle der NASPA Hauptverwaltung in Wiesbaden. Im Vordergrund Skulptur "Puppenspieler" von Stephanie Marie Roos der Ausstellung © Foto: Diether v. Goddenthow
Veranstaltungs-Impression aus der Kundenhalle der NASPA Hauptverwaltung in Wiesbaden. Im Vordergrund Skulptur „Puppenspieler“ von Stephanie Marie Roos der Ausstellung © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Beispiel dafür, wie lokale Händler erfolgreich im Online-Shopping sein können und so ihr Ladengeschäft stärken, ist Gründer Dominik Benner. Er erzählte, wie er Schuhe24 als Plattform für lokalen Einzelhändler aufgebaut hat, gab Tipps, wie man ein Geschäftsmodell als Plattform aufbauen sollte und welche Fehler es zu vermeiden gilt. „Heute machen bei Schuhe24 über 700 Händler mit“, so Benner. „Wir erzielen einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Unser Ziel ist es, die komplette Digitalisierung für stationäre Händler zu übernehmen, damit diese ohne Aufwand, Investition und IT-Wissen direkt ihre Umsätze erhöhen können.“ Dominik Benner wurde 2015 mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet und will künftig auch stationäre Händler anderer Branchen wie Mode oder Lederwaren anbinden.

Neue Geschäftsmodelle müssen, ebenso wie bestehende, finanziert werden. „Innovative und digitale Geschäftsideen erfordern auch bei uns als Sparkasse neue Herangehensweisen. Wir sind stolz, ein Teil der hiesigen Gründercommunity zu sein. Mit der Begleitung von Projekten wie dem Kiezkaufhaus können und wollen wir auch zukünftig einen Beitrag zur Förderung des innerstädtischen Handels leisten“, sagte Bertram Theilacker, Mitglied des Vorstandes der Nassauischen Sparkasse.

„Das Kiezkaufhaus ist ein Online-Shop, auf dem lokale Händler und Hersteller ihre Produkte anbieten“, so Nanna Beyer, verantwortlich für Strategie und Kooperationen. „Die Einkäufe werden am selben Tag mit Cargo-Bikes zum Kunden geliefert; also schneller als Amazon und emissionsfrei. Das verbindet den Komfort des Online-Shoppings – zeit- und ortsunabhängig einzukaufen – mit dem Wunsch, die lokalen, unabhängigen Händler zu unterstützen, die eine Stadt individuell prägen und deren Ersatz durch anonyme Ketten immer mehr bemängelt wird. Ganz nebenbei schützt der Service die Umwelt und entlastet die City-Logistik.“

Silvio Zeizinger vom Handelsverband Hessen e.V. beschreibt die Situation so: „Die aktuellen Veränderungsprozesse in Stadt und Handel unterliegen einer sehr hohen Dynamik. Maßgebliche Treiber sind die Digitalisierung auf der einen und der Bedürfniswandel auf der anderen Seite. Die Städte und auch der Handel haben inzwischen primär eine Erlebnisfunktion. Dieser gerecht zu werden, ist nicht einfach. Dafür braucht es innovative Konzepte und Mut zu Veränderung, sowohl digital, vor allem aber auch analog: Im Handel mit Ambiente, Service und Emotionen, und in den Städten mit urbaner Vielfalt.“

Impulsreferate und Diskussion zum Thema "Neue Gründungsimpulse für den städtischen Handel" im Rahmen der "Gründertage Hessen" am 26. April 2018 in der Nassauischen Sparkasse, Rheinstrasse, Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow
Impulsreferate und Diskussion zum Thema „Neue Gründungsimpulse für den städtischen Handel“ im Rahmen der „Gründertage Hessen“ am 26. April 2018 in der Nassauischen Sparkasse, Rheinstrasse, Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Beispiel für diesen Trend lieferte der dritte Gründer in der Runde, Sedat Aktas, der mit der Marke „Geile Weine“ als Händler aktiv ist. „Die Idee für ‚Geile Weine‘ basiert auf dem Konzept der Weinraumwohung – einem stationären Händler aus Mainz“, so Aktas. Mit Co-Gründer Michael Reinfrank hatte Aktas sich vor vier Jahren jedoch entschieden, zuerst im Internet zu starten. „Nachdem wir ‚Geile Weine‘ als Marke bei einer jungen und modernen Zielgruppe etabliert haben, startet nun die zweite Etappe: ‚Geile Weine‘ als stationären Händler in die Innenstädte bringen.“ Aktas berichtete, wie man mit einer starken Online-Marke den Einstieg in den stationären Handel meistern kann.

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