16. Hessischer Gründerpreis für mutige, gesellschaftlich wichtige, innovative und universitäre Gründungen

Die die mutigen Gründer Kai Nüchter und Oliver Heil aus Neuhof (Landkreis Fulda) freuen sich über den 16. Hessischen Gründerpreis für ihr aus Arbeitslosigkeit und Krankheit heraus gestarteten Unternehmen VeloCulTour. in der Kategorie "Mutige Gründungen" hier mit Moderator Dirk Wagner (r.), den Finalisten-Preisträgern Sebastian Schulz, Maldaner Coffee Roasters. (li.), und Nils Wiegand, Seemannstod-Streetwear, Fulda. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die die mutigen Gründer Kai Nüchter und Oliver Heil aus Neuhof (Landkreis Fulda) freuen sich über den 16. Hessischen Gründerpreis für ihr aus Arbeitslosigkeit und Krankheit heraus gestarteten Unternehmen VeloCulTour. in der Kategorie „Mutige Gründungen“ hier mit Moderator Dirk Wagner (r.), den Finalisten-Preisträgern Sebastian Schulz, Maldaner Coffee Roasters. (li.), und Nils Wiegand, Seemannstod-Streetwear, Fulda. © Foto: Diether v. Goddenthow

Glanzvolle Verleihung des 16. Hessischen Gründerpreises am 7.11.2018 im Wiesbadener RheinMain-CongressCenter an junge Unternehmen aus Neuhof, Falkenberg, Darmstadt, Fulda und Rüsselsheim

Die „Fachtagung der hessischen Gründungsförderer“ im neuen RheinMain CongressCenter Wiesbaden hatte am 7.11.2018 noch bis 16 Uhr gedauert. Hier hatten sich bis mittags die zwölf Finalisten mit kurzen Pitches nochmals den Experten zur Endausscheidung anlässlich der Verleihung des 16. Hessischen Gründerpreises beim abendlichen Festakt präsentiert. Der fand zum 5. Mal unter der Schirmherrschaft des Hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir statt in den vier Kategorien: „Mutige Gründung“, „Gesellschaftliche Wirkung“, „Innovative Geschäftsidee“ und neu: „Gründung aus der Hochschule“. Musikmultitalent Andre Coluccelli verzauberte  mit seiner großartigen Soul-Stimme und beliebten Rock-Pop-Klassikern, während HR-Moderator Dirk Wagner den Abend in ein spannendes Gründerkultur-Event verwandelte. Oberbürgermeister Sven Gerich, der Gastgeber, begrüßte die gut 300 Gäste und freute sich, dass auch 22 Gründer aus Wiesbadener unter den insgesamt 131 Bewerbungen waren.

Gut 300 Gäste feierten die Gewinner und Finalisten des 16. Hessischen Gründerpreises im neuen Rhein-Main CongressCenter. © Foto: Diether v. Goddenthow
Gut 300 Gäste feierten die Gewinner und Finalisten des 16. Hessischen Gründerpreises im neuen Rhein-Main CongressCenter. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Mutige Gründung“ – Bike-Service mit Online-Shop
Geschichten und gelebte Visionen machten den Hessischen Gründerpreis zu etwas ganz Besonderem, und er sei sicher, dass „wir auch heute wieder Gründer erleben werden, die uns eine lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden – alle, die heute hier sind, die wir nachher sehen werden, sind visionär, innovativ und mutig “, sagte Gründerpreis-Schirmherr Tarekt Al Wazir, Laudator der Finalisten in der Kategorie „Mutige Gründung“. Aufgrund der niedrigsten Arbeitslosenquote seit 1980 und der höchsten, jemals in Hessen gemessen Zahl sozialversicherungspflichtiger Jobs, seien nicht nur die Gründerzahlen ein wenig gesunken, sondern auch die „Notgründungen“, wie sie noch vor 10, 12 Jahren aufgrund des Nichtvorhandenseins ausreichender sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze häufiger geschahen. Mit 131 Einreichungen hätten sich aber noch nie so viele Gründerinnen und Gründer um den Hessischen Gründerpreis beworben wie in diesem Jahr. Die Unternehmen, die sich beworben hätten, stünden zusammen für 1206 Arbeitsplätze, also im Schnitt 11,3 Arbeitsplätze je Unternehmen, welches sich am Hessischen Gründerpreis beworben habe. Alleine die 12 Finalisten stünden für 126 Arbeitsplätze, zog Al Wazir eine positive Job-Bilanz der hessischen Gründer, die allesamt viel Mut bewiesen hätten. Ihn habe immer schon ganz besonders die Kategorie „Mutige Gründung“ interessiert. Denn er hätte nicht den Mut ein Unternehmen zu gründen. Und auf Dirk Wagners Frage hin, was wohl leichter sei, ein Unternehmen oder eine neue Regierung zu gründen, räumte der Minister ein, wohl eine Regierung, jedenfalls darin hätten sie (Anm. der Red.: Grüne und CDU) doch schon mehr Erfahrung.

Schirmherr Tarek Al Wazir, Hessischer Wirtschaftsminister. © Foto: Diether v. Goddenthow
Schirmherr Tarek Al Wazir, Hessischer Wirtschaftsminister. © Foto: Diether v. Goddenthow

Der Mut zu gründen, sei etwas sehr Elementares. Mut habe jemand, der zum Beispiel nach einer langen Krankheit gründe, oder wer bereit sei, in einem schwierigen Bereich mit kranken und älteren Menschen zu gründen, oder wer als junger Mensch ein Unternehmen und damit die Verantwortung für Angestellte und deren Familien übernehme. Mutig sei aber auch, „nach Beendigung eines Angestelltenverhältnisses sich einer komplett neuen Herausforderung zu stellen, als Einzelunternehmer neue eigene Wege zu gehen. Viele träumten von einem eigenen Unternehmen, „mutig ist es dann, auch die Wege mit Hürden und Herausforderungen zu beschreiten“, so der Wirtschaftsminister, der einmal mehr deutlich machte, wie sehr die Wirtschaft, die Gesellschaft Gründer brauche, da diese als Unternehmen von morgen die Arbeitsplätze schafften und immer wieder dafür sorgten, „dass das Neue entsteht“. Bei aller Unterstützung, die Gründer-Initiativen, das Ministerium, Kammern usw. zur Verfügungen stellten, sei es jedoch allein der Gründer selbst, der ein Unternehmen aufbaue. „Und da kann ihnen auch niemand helfen, da sind wir wieder beim Mut!“, so der Wirtschaftsminister, der die mutigen Gründer Kai Nüchter und Oliver Heil aus Neuhof (Landkreis Fulda) mit ihrem Unternehmen VeloCulTour (Service und Online-Shop rund um Bikes www.velocultour.com) als Sieger in der Kategorie Mutige Gründung auszeichnete. Weitere Urkunden erhielten Nils Wiegand für sein Modelabel Seemannstod, Fulda und Spezialitätenkaffeeröster Sebastian Schulz, für Maldaner Coffee mit fair gehandeltem Kaffee, Wiesbaden.

Kai Nüchter und Oliver Heil (VeloCulTour) beim Interview mit Dir Wagner.© Foto: Diether v. Goddenthow
Kai Nüchter und Oliver Heil (VeloCulTour) beim Interview mit Dir Wagner.© Foto: Diether v. Goddenthow

Nein, es sei keine Sekundenentscheidung gewesen, so Kai Nüchter auf Dirk Wagners Frage nach dem magischen Moment der Gründung: Aber es kam „einfach auch beruflich dazu, dass mir schlichtweg gekündigt wurde, ich meinen Job verlor und zudem einen Bandscheibenvorfall hatte, und wir uns fragten: wie es weitergehen soll. Das war so der Schritt, unsere Idee auch umzusetzen“, so der Gründerpreis Gewinner glücklich bewegt, der gemeinsam mit Oliver Heil inzwischen erstklassige E-Bike-Modelle, auch im Leasing, Firmenveranstaltungen und alles Mögliche rund um Fahrrad anbietet und dabei ist, für sein funktionierendes Konzept Franchisenehmer zu finden.

 „Gesellschaftliche Wirkung“ – Nachhaltige Handyfertigung

Gewinner und ausgezeichneten Finalisten der 2. Kategorie Gesellschaftliche Wirkung Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), Julia und Adi Akinwale (GuFiE Gesundheit Fitness), Heiko Reinholz (Kaffeerösterei Reinholz), mit Laudator Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessender Bundesagentur für Arbeit (r.) © Foto: Diether v. Goddenthow
Gewinner und ausgezeichneten Finalisten der 2. Kategorie Gesellschaftliche Wirkung Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), Julia und Adi Akinwale (GuFiE Gesundheit Fitness), Heiko Reinholz (Kaffeerösterei Reinholz), mit Laudator Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessender Bundesagentur für Arbeit (r.) © Foto: Diether v. Goddenthow

Carsten Seibold und Samuel Waldeck, nach Studium und einigen Jahren Rhein-Main-Gebiet-Erfahrung wieder zurück auf’s Land in die 800-Seelen-Gemeinde Falkenberg (Nordhessen) „geflüchtet“, siegten in der 2. Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ mit ihrer Gründung „shiftphones“, der erfolgreichen Herstellung nachhaltiger Notebooks und Handys samt Online-Vertrieb. Diese fairen „Handys“ können geöffnet, repariert und auch für einen Second-life-Geräte-Neuverkauf gebraucht zurückgegeben werden. „Mit dem modularen Konzept unserer Shift-Phones (https://www.shiftphones.com/) können wir eine Alternative zu herkömmlichen Handys bieten und den Lebenszyklus deines Smartphones deutlich verlängern“, so Samuel Waldeck beim Siegerinterview. Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, und Laudator dieser Kategorie, hätte sich nie vorstellen können, wie „Sie sich trauen, einfach in einen Markt vorzustoßen“, in dem man bei einem Blick ins Internet sofort zwischen 20 namhaften großen Handyherstellern wählen könne.

Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), hier im Gespräch mit Dirk Wagner. © Foto: Diether v. Goddenthow
Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), hier im Gespräch mit Dirk Wagner. © Foto: Diether v. Goddenthow

Aber letztlich sei „der Clou doch der, dass Sie keine niegelnagelneuen Ideen entwickeln, sondern auf Vorhandenes etwas draufsetzten, einen Mehrwert erzeugen, für den die Gesellschaft bereit sei, etwas zu bezahlen“, so der Laudator. „Das machen Sie nicht unbedingt aus Altruismus, weil sie schon immer die Gesellschaft besser machen wollten. Möglicherweise machen Sie das auch, um ihr Produkt abzuheben, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Das ist aber völlig legitim“, lobte Dr. Martin die Preisträger. Urkunden erhielten aus Julia und Adi Akinwale. Sie verwandelten ein leerstehendes Möbelhaus in Rödermark zum Fitness-Studio GuFiE, in dem (werdende) Mamas mit Babies und Kleinkindern sowie Senioren trainieren können. Eine weitere Urkunde erhielt Heiko Reinholz für seine nachhaltige Kaffeerösterei „Reinholz“, die in Fulda für fair gehandelten Kaffee sorgt, inzwischen so erfolgreich, dass sie mit ihrem Geschäftslokal in die Fuldaer Innenstadt umziehen konnte.

„Innovative Geschäftsidee“ – Stehpulte für Fans

Gewinner und ausgezeichnete Finalisten der 3. Kategorie „Innovative Geschäftsidee“;Leonard Beck (Standsome), Lukas Naab und Matthias Bay (MINDS-Medical), Katharina Reinhard, Andreas Hafner und Arend Poppner (LENICURA Medizintechnik), mit Laudator Dr. Oliver Franz, Bürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Gewinner und ausgezeichnete Finalisten der 3. Kategorie „Innovative Geschäftsidee“;Leonard Beck (Standsome), Lukas Naab und Matthias Bay (MINDS-Medical), Katharina Reinhard, Andreas Hafner und Arend Poppner (LENICURA Medizintechnik), mit Laudator Dr. Oliver Franz, Bürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden (r.). © Foto: Diether v. Goddenthow

Rückenschmerzen und ein fehlendes Angebot an Stehschreibtischaufsätzen gaben Leonard Beck aus Rüsselsheim den Anstoß, selber Abhilfe zu schaffen. Und was mit Ausprobieren begann, führte gemeinsam mit einem Gesundheits-Experten zur Gründung von „Standsome“, einem E-Commerce Unternehmen, das nun – über den Eigenbedarf hinaus –Schreibtischaufsteller, Stehschreibtische, Stehpulte, Schreibtischkonsolen oder Ständer herstellt und online vertreibt. Kunden können nach Paketerhalt die vier „Holzplatten“ in wenigen Sekunden, ohne zu schrauben oder zu kleben, in gewünschte Positionen zusammenstecken, und fertig ist das Stehpult oder der Stehpultaufsatz.

Der Standsome-Schreibtischaufsatz zum Arbeiten am PC im Stehen, genial einfach, aber hoch innovativ, überzeugte auf dem Köngress der Gründerförderer. © Foto: Diether v. Goddenthow
Der Standsome-Schreibtischaufsatz zum Arbeiten am PC im Stehen, genial einfach, aber hoch innovativ, überzeugte auf dem Köngress der Gründerförderer. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Seit August 2017 ist das Ganze im Markt. Und täglich freuen wir uns über neuen Kunden. Unsere Kunden lieben Standsome. Deshalb nennen wir unsere Kunden auch Fans, und wir vertrauen unserer wachsenden Fan-Base, und wollen ihr nachhaltig gerecht werden. Ein Jahr am Markt, und allein 2018 haben wir schon über 500 Fans glücklich gemacht.“, so der stolze Gründerpreisgewinner Leonard Beck.

„Standsome“ sei im Sinne des Ökonomen Shumpeter eine wirkliche Innovation, so Dr. Oliver Franz, Wiesbadens Bürgermeister und Laudator der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“. Denn es handele sich um die Realisierung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem und, was für Shumpeter entscheidend war, um eine Bewährung am Markt, so der Laudator. Um innovativ zu sein, reiche es eben nicht aus, „nur“ eine gute Idee zu haben. „Der Erfolg eines Unternehmens, ein Markterfolg, muss am Markt jeden Tag erkämpft werden“, so der Dr. Franz, der zwei weitere Urkunden überreichte an die Finalisten Lukas Naab und Matthias Bay aus Frankfurt für ihre Gründung MINDS-Medical. Dies Unternehmen möchte mit Hilfe „künstlicher Intelligenz“ die Kodierung medizinischer Daten rationalisieren. Katharina Reinhard, Andreas Hafner und Arend Poppner wurden für ihr Wiesbadener Medizintechnik-Unternehmen LENICURA ausgezeichnet, welches mit neuartigen Methoden bei der Behandlung von Akne-Inversa und akuten Abszessen erfolgreich ist.

Gründungen aus der Hochschule – Wetterstation in Afrika u. Praktikumsjahr-Börse

Gewinner und ausgezeichnete Finalisten der 4. Kategorie „Gründung aus der Hochschule“: Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation), Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik (Praktikumsjahr), Khodabakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Kreisel, (Raumfahrtservice HOSTmi) mit Laudator Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius (r.). © Foto: Diether v. Goddenthow
Gewinner und ausgezeichnete Finalisten der 4. Kategorie „Gründung aus der Hochschule“: Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation), Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik (Praktikumsjahr), Khodabakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Kreisel, (Raumfahrtservice HOSTmi) mit Laudator Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius (r.). © Foto: Diether v. Goddenthow

In der erstmals in diesem Jahr neu hinzugekommenen 4. Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“ gab es aufgrund einer Stimmengleichheit bei der geheimen Abstimmung gleich zwei Gründerpreis-Gewinner: Kizito Odhiambo aus Darmstadt wurde für sein Projekt „Agribora“ geehrt:

Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation) beim Siegerinterview mit Dirk Wagner. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation) beim Siegerinterview mit Dirk Wagner. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Im Studium habe ich eine Wetterstation entwickelt, und wir wollen ein Netz von Wetterstationen in Ostafrika spannen. So werden wir Kleinbauern lokalisierte Wetterinformationen anbieten. Wir wollen Afrika zu einem selbsternährenden Kontinent machen“, so der in Kenia geborene Sieger, dessen Eltern mit Maisanbau einst sein Schulgeld bezahlten. Zum zweiten zeichnete Laudator Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius, Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik für ihr Praktikanten-Netzwerk „Praktikumsjahr“ (www.praktikumsjahr.de/) aus Fulda aus. „Beim Praktikumsjahr wechselt der Schulabgänger nach dem Abschluss alle zwei Monate den Betrieb und kann so verschiedene Bereiche kennenlernen. Die Unternehmen haben die Möglichkeit, potentielle Auszubildende und spätere Mitarbeiter kennenzulernen“, so Johannes Feik über die Praktikanten-Plattform, die Schülern und Studenten sowie Unternehmen im technischen Bereich – demnächst auch bundesweit – helfen soll, einander rascher und zielgenauer zu finden.

Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius, überreicht Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik die Siegerurkunde für „Praktikumsjahr.de“ © Foto: Diether v. Goddenthow
Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius, überreicht Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik die Siegerurkunde für „Praktikumsjahr.de“ © Foto: Diether v. Goddenthow

Eine Urkunde dieser Kategorie erhielten auch die Darmstädter Finanlisten Khodabakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Kreisel für HOSTmi, eine geplante Plattformökonomie im globalen Weltraummarkt mit der Entwicklung eines speziellen Online-Weltraum-Marktplatzes, der die Gütertransporte zwischen Raum- und Bodenstationen effizienter machen sollen. Solche Vorhaben können im beschützten Rahmen einer Hochschule ausprobiert werden. „Dazu möchte ich auch die weiteren Studierenden ermuntern, zu sagen, ‚Wir probieren das jetzt mal aus!‘“, hob Laudator Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius, den Vorteil von Gründungen aus einer Hochschule heraus. Er lebt in Berlin lebt, wo gründen cool sei, und „Gründer zu sein, das neue ‚Vorstandsvorsitzender von Daimler-Benz‘“ wäre. „Diese Generation möchte Startup-Unternehmer sein!“. Die tickten ganz anders, weswegen sie sich auch von Fresenius als Hochschulanbieter fragten, „was wir von diesen neuen Gründern lernen können“. Das sei eine ganze Menge, weswegen „wir das fördern“, und weswegen an allen Hochschulen, ob staatlich oder privat, Gründerzentren, Startup-Labs, Gründungsstudiengänge und ähnliches entstünden.

„Wir bilden diejenigen Menschen dort aus, die später die Jobs schaffen, wo all die anderen Studenten als Angestellte einen Job finden“. Das sei aber kein Widerspruch, so Metzner weiter, denn fragte man Unternehmenslenker, was sie von Absolventen erwarteten, „dann sagte Ihnen jeder: ‚Unternehmerisches Denken und Handeln‘! Also möchte jeder am Ende einen Intrapreneur, einen Unternehmer im Unternehmen. Eigentlich suchen wir also alle „den“ Gründer in Angestelltenform, oder eben tatsächlich in klassischer Gründungsform“, so der Laudator.

Alle Finalisten auf einen Blick:

Die Gewinner und ausgezeichneten Finalisten des 16. Hessischen Gründerpreises im Rhein-Main CongessCenter am 7.11.2018: Kai Nüchter und Oliver Heil (VeloCulTour), Nils Wiegand (Seemannstod-Streetwear), Sebastian Schulz (Maldaner Coffee Roasters), Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), Julia und Adi Akinwale (GuFiE Gesundheit Fitness), Heiko Reinholz (Kaffeerösterei Reinholz), Leonard Beck (Standsome), Lukas Naab und Matthias Bay (MINDS-Medical), Katharina Reinhard, Andreas Hafner und Arend Poppner (LENICURA Medizintechnik), Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation), Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik (Praktikumsjahr), Khodabakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Kreisel, (Raumfahrtservice HOSTmi). Mit Gastgeber Oberbürgermeister Sven Gerich, Schirmherr und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Laudatoren: Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessender Bundesagentur für Arbeit, Dr. Oliver Franz, Wiesbadener Bürgermeister, Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Gewinner und ausgezeichneten Finalisten des 16. Hessischen Gründerpreises im Rhein-Main CongessCenter am 7.11.2018: Kai Nüchter und Oliver Heil (VeloCulTour), Nils Wiegand (Seemannstod-Streetwear), Sebastian Schulz (Maldaner Coffee Roasters), Carsten Samuel und Rolf Waldeck (Shift Phones), Julia und Adi Akinwale (GuFiE Gesundheit Fitness), Heiko Reinholz (Kaffeerösterei Reinholz), Leonard Beck (Standsome), Lukas Naab und Matthias Bay (MINDS-Medical), Katharina Reinhard, Andreas Hafner und Arend Poppner (LENICURA Medizintechnik), Kizito Odhiambo (Agribora-Wetterstation), Malte Bürger, Jan Herold und Johannes Feik (Praktikumsjahr), Khodabakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Kreisel, (Raumfahrtservice HOSTmi). Mit Gastgeber Oberbürgermeister Sven Gerich, Schirmherr und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Laudatoren: Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessender Bundesagentur für Arbeit, Dr. Oliver Franz, Wiesbadener Bürgermeister, Kai Metzner, Mitglied der Geschäftsführung der Hochschule Fresenius. © Foto: Diether v. Goddenthow

(Diether v. Goddenthow / Rhein-Main.Eurokunst)

Warum Inhalte zählen 8. Online-Marketing-Tag der IHK Wiesbaden am 13. November

© Fotolia_54749358_XS
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Content is King! Beim 8. Online-Marketing-Tag der IHK Wiesbaden am Dienstag, 13. November, 16 bis 20 Uhr, erfahren kleine und mittelständische Unternehmer, warum Inhalte zählen – für ihren Auftritt und für ihre Bilanz. In drei Expertenvorträgen berichten die Referenten über Anwendungsbeispiele von Online-Marketing in der Praxis, über rechtliche Aspekte und welche Inhalte für Online-Marketing relevant sind und wie sie verpackt sein sollten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter www.ihk-wiesbaden.de/onlinemarketing möglich.

Aus der Praxis berichten Manuel Conrad, Gründer und Geschäftsführer der Merkurist GmbH sowie Jan Borchert und Alexander Schneider vom Wiesbadener Modelabel TRUEWOODS. Über die rechtlichen Aspekte bei Online-Marketing und E-Commerce informiert Sabine Heukrodt-Bauer, Fachanwältin für IT-Recht und gewerblichen Rechtsschutz. Zum Abschluss zeigt der Unternehmer Volker Geyer wie Unternehmen Social Media zur Kundengewinnung nutzen können.

Mainzer Gründerwoche von 12. bis 16. Nov. 2018 mit

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Die IHK Rheinhessen lädt namens aller Veranstalter zur großen Mainzer Gründerwoche 2018 ein. Denn Gründer und Gründerinnen sowie Gründungsinteressierte brauchen Netzwerke, in denen sie Erfahrungen austauschen können. In der Metropolregion Rhein-Main, so die IHK Rheinhessen, etabliert sich Mainz als Gründerstadt mit einer lebendigen Gründerszene, an der alle Partner – wie lokale Gründernetzwerke, Beratungsstellen, Hochschulen, Kammern, die Stadt Mainz – gemeinsam mit einer Vielzahl von Anlaufstellen, Angeboten und fachlichem Know How aktiv mitwirken.

Mit der Mainzer Gründerwoche bieten die Veranstalter gemeinsam Vorträge, Workshops, Seminare und Netzwerk-Treffen an und freuen sich auf reges Interesse:

12. November 2018
18:00 – 21:00 Uhr
Opening Party zur Mainzer Gründerwoche
Veranstaltungsort:
Designfunktion GmbH & KDS GmbH
New Office (am ehemaligen Zollhafen)
Taunusstraße 57
55118 Mainz
Weitere Information und Anmeldung

13. November 2018
10:00 – 13:00 Uhr
Rechtliche Rahmenbedingungen: Individueller WebsiteCheck (Einzeltermine)
Veranstalter: IHK für Rheinhessen
Veranstaltungsort:
IHK für Rheinhessen
Kroatienzimmer (2. OG)
Schillplatz 7, 55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

14:30 – 16:30 Uhr
Gründungsbüro Mainz: Crowdfunding und
Crowdinvesting als alternative Finanzierungsformen
Veranstalter: Hochschule Mainz
Veranstaltungsort:
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau RLP, Rheinland-Pfalz Saal, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

18:00 – 21:00 Uhr
StartUp Night
Veranstalter: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltungsort:
Campus der JGU Mainz, Infobox (rotes Gebäude neben neuen Rewi)
Jakob-Welder-Weg, 55128 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

14. November 2018
10:00 – 14:00 Uhr
Unternehmensgründung als Karrierealternative
Veranstalter und Veranstaltungsort:
IHK für Rheinhessen, Raum 10
Schillerplatz 7
55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

16:00 – 18:00 Uhr
Karriere in der Region: Karrierestart Gründen?!
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Hochschule Mainz
Standort Campus
Aula der Hochschule (UG)
Lucy-Hillebrand-Straße 2
55118 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

19:00 – 21:00 Uhr
E.U.L.E. Businesstreff – Berufsfeld: Gründen
Veranstalter: E.U.L.E. e.V.
Veranstaltungsort: Vinarmarium
Emmeransstraße 34
55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

15. November 2018
09:30 – 11:30 Uhr
IT Klub Start-Up Clinic: Onlinemarketing –
Datenschutzrecht für Gründer – Digitale Gründungen
Veranstalter: IT Klub Mainz & Rheinhessen e.V.
Veranstaltungsort:
Hochschule Mainz, Standort Campus, Lucy-Hillebrand-Straße 2, 55118 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

12:00 – 14:00 Uhr
StartUp-Lunch mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Gründer Christoph Cordes, Vorstand Home24
Veranstalter: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Veranstaltungsort:
Unterhaus Mainz – Entree, Münsterstraße 7, 55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

14:30 – 16:00 Uhr
Betriebsübernahme – eine Form der Existenzgründung
Veranstalter: Handwerkskammer Rheinhessen
Veranstaltungsort:
Handwerkskammer Rheinhessen, Raum Rheinhessen, Dagobertstr. 2, 55116 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

16. November 2018
12:00 – 17:00 Uhr
Gutenberg Digital Hub goes live!
Opening Day
Eröffnungsveranstaltung mit Ministerpräsidentin des Landes RLP Malu Dreyer
Gutenberg Digital Hub e.V.
Altes Weinlager – EG
Taunusstraße 59-61
55118 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

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17:00 – 21:00 Uhr
Gutenberg Digital Hub goes live!
Afterwork-Party
Thank god it‘s friday made by ZDF Digital
Gutenberg Digital Hub e.V.
Altes Weinlager – EG
Taunusstraße 59-61
55118 Mainz
Weitere Informationen und Anmeldung

Bewerbungsfrist für Hessischen Gründerpreis endet in 14 Tagen

(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. "Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow
(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. „Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow

Gründer und junge Unternehmen müssen Unterlagen bis 20. August einreichen

Öffentliche Aufmerksamkeit, Unterstützung für das Geschäft, Profivideo und hochwertige Netzwerkkontakte zu gewinnen

„Ich wurde in vielen überregionalen und regionalen Zeitungen, im Radio und im Fernsehen vorgestellt, wo ich als Einzelunternehmerin sonst keine Chance gehabt hätte. Letztendlich hatte der Einzug ins Finale einen Medienwert von etwa 120.000 Euro, was einfach toll ist“, blickt Andrea Bienia zurück. Die Unternehmerin aus Südhessen war mit ihrer Nähschule „Genaehtes“ Preisträgerin beim Hessischen Gründerpreis 2015. Nur noch wenige Tage Zeit haben junge Unternehmen, die sich in diesem Jahr um den Preis bewerben wollen und sich damit Chancen auf ähnlich wertvolle Aufmerksamkeit sichern wollen. Am 20. August 2018 endet die Bewerbungsfrist, es gibt keine Verlängerung.

„Unter den bisher eingegangenen rund 20 Bewerbungen bilden IT-Firmen einen kleinen Schwerpunkt, aber es ist beispielsweise auch ein Fahrradladen darunter“, berichtet Elisabeth Neumann, Projektleiterin der Gründertage Hessen. „Ich freue mich auf die vielen interessanten und spannenden Gründergeschichten, die noch kommen werden. Aber auch dieses Jahr sind wieder alle Termine – Verleihung, Halbfinale, Vorauswahl und also auch der Bewerbungsschluss – fest fixiert, es wird also keine Verlängerung geben. Ich bin gespannt, welche jungen hessische Unternehmen sich in den insgesamt drei Wettbewerbsrunden durchsetzen werden“, so Neumann weiter. Vor allem auf die Bewerbungen in der in diesem Jahr erstmals eingeführten vierten Kategorie für Gründungen aus der Hochschule ist Neumann neugierig.

Junge Unternehmen, die sich um den Hessischen Gründerpreis bewerben, profitieren schon vor dem Finale. Sie werden vom führenden deutschen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG bei der Bewerbung mit Trainings und Netzwerkmöglichkeiten unterstützt und können professionelles Pitchen üben (Pitch: Kurzpräsentation, die oft in Finanzierungsrunden oder Wettbewerben verlangt wird). Alle Halbfinalisten können bei Veranstaltungen im KPMG-Gebäude The Squaire am Flughafen von exzellenten Networking-Möglichkeiten profitieren. Teilnehmer der letzten beiden Runden werden durch die Gründertage Hessen aktiv in die Pressearbeit einbezogen, was zu vielen Veröffentlichungen in lokalen, regionalen und nationalen Medien sowie Radio und Fernsehen führt. Die neun Finalisten gewinnen zudem die Produktion eines kostenlosen, professionellen Videofilms über ihr Unternehmen, der bei der Preisverleihung gezeigt wird und danach dauerhaft durch das Unternehmen für Werbezwecke nutzbar ist.

Bewerbungsverfahren

Für den Hessischen Gründerpreis können sich alle hessischen Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind. Konzepte oder Gründungsideen werden nicht ausgezeichnet und die Gründer dürfen für den Lebensunterhalt nicht auf staatliche Mittel angewiesen sein. Von dieser Einschränkung ausgenommen ist die Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“, die sich speziell an solche Gründerinnen und Gründer richtet, die noch in der Ideenphase stecken oder bereits gegründet haben, aber noch nicht von den Erträgen ihres Unternehmens leben können. Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag möglich. Die potenziellen Preisträger müssen im Halbfinale binnen fünf Minuten eine Fachjury von sich überzeugen. Im Finale präsentieren sie sich einem großen Publikum aus der Wirtschaft. Die feierliche Preisverleihung findet mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im RheinMain CongressCenter statt.
https://www.hessischer-gruenderpreis.de/mitmachen

Der Gründerpreis wird in vier Kategorien vergeben:

  • Mutige Gründung: Start aus schwieriger persönlicher Situation
  • Gesellschaftliche Wirkung: Unternehmen, die Verantwortung übernehmen
  • Innovative Geschäftsidee: Innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen
  • Gründungen aus der Hochschule: Für kreative Ideen und Gründungen in frühem Stadium

Hessischer Gründerpreis
Der Hessische Gründerpreis wird seit 2003 verliehen, seit 2006 ist der „Initiativkreis Gründertage Hessen“ Veranstalter. In ihm sind Akteure der hessischen Gründungsförderung zusammen-geschlossen. Ziel ist Information über und Sensibilisierung für das Thema, damit mehr Menschen erfolgreich eine selbstständige Existenz aufbauen. Auch dem Erfahrungsaustausch und der Netzwerkpflege unter Experten der Gründungsförderung dienen die Gründertage. Um einen Impuls für das regionale Gründungsklima zu geben finden sie jährlich in einer anderen hessischen Region statt. Im Rahmen der Gründertage gibt es auch eine Fachtagung für Gründungsförderer.

Bewerberkontakt:
Initiativkreis Hessischer Gründerpreis
c/o KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
Elisabeth Neumann
Telefon 069/66 77 96-204
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47
63065 Offenbach
info@gruendertage-hessen.de

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet das Sommerfest für Gründer u. kleine Unternehmen der IHK Wiesbaden am 8.08.2018

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Die IHK Wiesbaden lädt am 8. August 2018 zum Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen ein, welches von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet wird. Das komplette Programm samt Workshops und Referenten sowie Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

Fonds für Start-ups im Raum Rhein-Main-Neckar Hessen und Baden-Württemberg kooperieren in der Beteiligungsförderung

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar ist eines der Wirtschaftszentren in Europa. Weltkonzerne wie BASF, SAP, Merck, Pirelli oder die Software AG sind in der Region zu finden, viele mittelständische Unternehmen, Hidden Champions und innovative Start-ups sind hier zuhause.

lachende junge frau im goldregenDamit aus den heutigen Start-ups die Weltfirmen von morgen werden können, stärken die Länder Baden-Württemberg und Hessen mit einer grenzüberschreitenden Initiative den gemeinsamen Wirtschaftsraum.  Hierfür beteiligt sich die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) mit bis zu 3 Millionen Euro am öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner GmbH & Co. KG. Die L-Bank – Förderbank des Landes Baden-Württemberg – ist Ankerinvestorin und Initiatorin des Fonds. Zusätzlich sind das Land Baden-Württemberg und private Investoren aus der Region engagiert. Die Beteiligung der WIBank wird das Angebot an Beteiligungsfinanzierungen für hessische Firmen erweitern.

„Vor allem in der Start-Phase fehlt es technologieorientierten Gründungen oft an passenden Finanzierungsoptionen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag. „Wir wollen ein gutes Klima für junge innovative Firmen bieten, die Arbeitsplätze schaffen, und die Zukunftsfähigkeit der Region sichern. Innovationsfähigkeit ist der ausschlaggebende Faktor für die Qualität eines Wirtschaftsstandorts.“ Der Minister ist Vorsitzender des WI-Bank-Ausschusses.

„Eine Kooperation dieser Art in Venture-Capital ist einmalig“, stellte Edith Sitzmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats der L-Bank und Finanzministerin von Baden-Württemberg, fest. „Zur Förderung der Wirtschaft denken und handeln wir in neuen Kategorien – auch über die Landesgrenzen hinweg. Denn Innovation und Gründergeist machen nicht an Landesgrenzen Halt. Die Kooperation der Förderbanken ist ein schönes Beispiel dafür, wie föderale Zusammenarbeit 4.0 funktionieren kann.“

Zielgruppe des Fonds sind kleine und mittlere Unternehmen mit Technologieorientierung. Es sollen vor allem offene Beteiligungen erfolgen mit einer Laufzeit von fünf bis sieben, maximal zehn Jahren. Die Beteiligungshöhe beläuft sich auf 0,25 bis 5 Millionen Euro mit einer Nachfinanzierungsmöglichkeit von bis zu weiteren 2 Millionen Euro. Bei einem Investitionszeitraum von fünf Jahren beträgt die Laufzeit des Fonds zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption von insgesamt zwei Jahren. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 50 Millionen Euro. Aufgelegt wurde er von der LEA Partners GmbH auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der L-Bank.

Infos: Wir sind die Starthelfer

Hessischer Website Award 2018: Bewerben Sie sich mit Ihrer „Website“ bis 31.August 2018 bei BIEG Hessen!

website-award-jpgWer hat die schönste Website im ganzen Hessenland?

Die Website ist das Herzstück jeder Digitalstrategie! Sie ist der wichtigste Vertriebsmitarbeiter, Aushängeschild des Unternehmens und Knotenpunkt seiner Kundenkommunikation. Deshalb geht alljährlich der Hessische Website Award an den Start und prämiert die beste Website eines kleinen oder mittleren Unternehmens mit Standort in Hessen. Der Award erkennt branchenübergreifend die besondere Leistung von Unternehmen an, die sich trotz begrenzter zeitlicher und finanzieller Ressourcen im Online-Wettbewerb behaupten. Bewertet werden alle Aspekte des Internetauftritts von Webdesign, Inhalt und Nutzerfreundlichkeit bis hin zu Suchmaschinenoptimierung, geschickter Social-Media-Einbindung und Rechtskonformität.

Zum elften Mal beweist der Award dieses Jahr, dass Kleines im Internet groß wirken kann und belohnt mittelständische Unternehmen aus Hessen für ihre herausragenden Internetauftritte. Auf der Preisverleihung am 25. September in der IHK Frankfurt am Main erwartet den Sieger in Gold ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Ausrichter des Hessischen Website Awards ist das IHK-Beratungszentrum BIEG Hessen. Die Anmeldung ist vom 1. Juni bis zum 31. August 2018 unter www.website-award-hessen.de möglich. Weitere Informationen erhalten Sie dort oder bei Angelika Niere, BIEG Hessen, 069 2197-1590, angelika.niere@bieg-hessen.de.

Über den Veranstalter
Das BIEG Hessen berät kostenfrei und neutral kleine und mittlere Unternehmen in Fragen rund um Online-Marketing, Social-Media und E-Commerce. Es ist eine Einrichtung der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Fulda, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main. Weitere Informationen sind online unter www.bieg-hessen.de verfügbar.

ISB-Gründertag 2018 am 11. Juni in Mainz

gruendertag-isbDie Geschäftsidee haben Sie schon? Unternehmergeist und Leidenschaft auch? Sehr gut – dann kommen Sie zum Gründertag 2018 und holen Sie sich dazu noch kompakte Informationen von Profis und Gleichgesinnten für die nächsten Schritte hin zum Erfolg.
Finanzierung, Steuern, Marketing – beim Gründertag bereiten wir Sie auf alle wichtigen Phasen der Betriebsgründung vor. Kompakte Kurzworkshops bieten Ihnen jeweils 10 Tipps für die Herausforderungen, die Sie nun zu meistern haben.

Informationen und Anmeldung zum Gründertag am 11.06.2018

Gründungsregion FrankfurtRheinMain – Impulse für die Metropolregion 

Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions
Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions

Existenzgründungen schaffen Arbeitsplätze und bringen Innovationen in Gesellschaft und Wirtschaft. „In der Metropolregion FrankfurtRheinMain gibt es gute Ansätze, die den Standort als attraktives Ökosystem für Gründer platzieren. Wir müssen prüfen, ob und wie wir durch Gemeinsamkeiten in der Region dieses Potenzial noch besser entfalten“, sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, beim Tag der Metropolregion FrankfurtRheinMain am 14. Mai in der IHK Frankfurt. „Um die Metropolregion FrankfurtRheinMain als die bevorzugte Gründerregion in Deutschland zu platzieren, müssen die vorhandenen Akteure und Aktivitäten besser miteinander verzahnt werden, einmal länderübergreifend, aber auch durch die strategische Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei. (weiterlesen)

Frankfurter Gründerpreis verliehen

Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski
Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski

(ffm) Am Dienstagabend, 14. Mai, hat Wirtschaftsdezernent Markus Frank in Vertretung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann bei der feierlichen Preisverleihung im Kaisersaal des Römers die Preisträger verkündet. Absolute Überraschung: alle fünf Finalisten haben einen Preis gewonnen!

Den ersten Preis des Frankfurter Gründerpreises 2018 und 10.000 Euro gewinnt das Unternehmen MINDS-Medical GmbH. Es ist eine Gründung von Matthias Bay und Lukas Naab mit Sitz im Unibator der Goethe Universität. Jurybegründung: „Die Gründer von MINDS-Medical, Matthias Bay und Lukas Naab haben mit ihrer selbstlernenden Software, also mit einer Anwendung der Künstlichen Intelligenz, sowohl für den Krankenhaus- als auch für den Versicherungsmarkt eine Lösung gefunden, die in einem riesigen Umfang Zeit und Kosten spart.“ (weiterlesen)

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