Bewerbungsfrist für Hessischen Gründerpreis endet in 14 Tagen

(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. "Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow
(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. „Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow

Gründer und junge Unternehmen müssen Unterlagen bis 20. August einreichen

Öffentliche Aufmerksamkeit, Unterstützung für das Geschäft, Profivideo und hochwertige Netzwerkkontakte zu gewinnen

„Ich wurde in vielen überregionalen und regionalen Zeitungen, im Radio und im Fernsehen vorgestellt, wo ich als Einzelunternehmerin sonst keine Chance gehabt hätte. Letztendlich hatte der Einzug ins Finale einen Medienwert von etwa 120.000 Euro, was einfach toll ist“, blickt Andrea Bienia zurück. Die Unternehmerin aus Südhessen war mit ihrer Nähschule „Genaehtes“ Preisträgerin beim Hessischen Gründerpreis 2015. Nur noch wenige Tage Zeit haben junge Unternehmen, die sich in diesem Jahr um den Preis bewerben wollen und sich damit Chancen auf ähnlich wertvolle Aufmerksamkeit sichern wollen. Am 20. August 2018 endet die Bewerbungsfrist, es gibt keine Verlängerung.

„Unter den bisher eingegangenen rund 20 Bewerbungen bilden IT-Firmen einen kleinen Schwerpunkt, aber es ist beispielsweise auch ein Fahrradladen darunter“, berichtet Elisabeth Neumann, Projektleiterin der Gründertage Hessen. „Ich freue mich auf die vielen interessanten und spannenden Gründergeschichten, die noch kommen werden. Aber auch dieses Jahr sind wieder alle Termine – Verleihung, Halbfinale, Vorauswahl und also auch der Bewerbungsschluss – fest fixiert, es wird also keine Verlängerung geben. Ich bin gespannt, welche jungen hessische Unternehmen sich in den insgesamt drei Wettbewerbsrunden durchsetzen werden“, so Neumann weiter. Vor allem auf die Bewerbungen in der in diesem Jahr erstmals eingeführten vierten Kategorie für Gründungen aus der Hochschule ist Neumann neugierig.

Junge Unternehmen, die sich um den Hessischen Gründerpreis bewerben, profitieren schon vor dem Finale. Sie werden vom führenden deutschen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG bei der Bewerbung mit Trainings und Netzwerkmöglichkeiten unterstützt und können professionelles Pitchen üben (Pitch: Kurzpräsentation, die oft in Finanzierungsrunden oder Wettbewerben verlangt wird). Alle Halbfinalisten können bei Veranstaltungen im KPMG-Gebäude The Squaire am Flughafen von exzellenten Networking-Möglichkeiten profitieren. Teilnehmer der letzten beiden Runden werden durch die Gründertage Hessen aktiv in die Pressearbeit einbezogen, was zu vielen Veröffentlichungen in lokalen, regionalen und nationalen Medien sowie Radio und Fernsehen führt. Die neun Finalisten gewinnen zudem die Produktion eines kostenlosen, professionellen Videofilms über ihr Unternehmen, der bei der Preisverleihung gezeigt wird und danach dauerhaft durch das Unternehmen für Werbezwecke nutzbar ist.

Bewerbungsverfahren

Für den Hessischen Gründerpreis können sich alle hessischen Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind. Konzepte oder Gründungsideen werden nicht ausgezeichnet und die Gründer dürfen für den Lebensunterhalt nicht auf staatliche Mittel angewiesen sein. Von dieser Einschränkung ausgenommen ist die Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“, die sich speziell an solche Gründerinnen und Gründer richtet, die noch in der Ideenphase stecken oder bereits gegründet haben, aber noch nicht von den Erträgen ihres Unternehmens leben können. Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag möglich. Die potenziellen Preisträger müssen im Halbfinale binnen fünf Minuten eine Fachjury von sich überzeugen. Im Finale präsentieren sie sich einem großen Publikum aus der Wirtschaft. Die feierliche Preisverleihung findet mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im RheinMain CongressCenter statt.
https://www.hessischer-gruenderpreis.de/mitmachen

Der Gründerpreis wird in vier Kategorien vergeben:

  • Mutige Gründung: Start aus schwieriger persönlicher Situation
  • Gesellschaftliche Wirkung: Unternehmen, die Verantwortung übernehmen
  • Innovative Geschäftsidee: Innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen
  • Gründungen aus der Hochschule: Für kreative Ideen und Gründungen in frühem Stadium

Hessischer Gründerpreis
Der Hessische Gründerpreis wird seit 2003 verliehen, seit 2006 ist der „Initiativkreis Gründertage Hessen“ Veranstalter. In ihm sind Akteure der hessischen Gründungsförderung zusammen-geschlossen. Ziel ist Information über und Sensibilisierung für das Thema, damit mehr Menschen erfolgreich eine selbstständige Existenz aufbauen. Auch dem Erfahrungsaustausch und der Netzwerkpflege unter Experten der Gründungsförderung dienen die Gründertage. Um einen Impuls für das regionale Gründungsklima zu geben finden sie jährlich in einer anderen hessischen Region statt. Im Rahmen der Gründertage gibt es auch eine Fachtagung für Gründungsförderer.

Bewerberkontakt:
Initiativkreis Hessischer Gründerpreis
c/o KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
Elisabeth Neumann
Telefon 069/66 77 96-204
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47
63065 Offenbach
info@gruendertage-hessen.de

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet das Sommerfest für Gründer u. kleine Unternehmen der IHK Wiesbaden am 8.08.2018

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Die IHK Wiesbaden lädt am 8. August 2018 zum Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen ein, welches von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet wird. Das komplette Programm samt Workshops und Referenten sowie Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

Fonds für Start-ups im Raum Rhein-Main-Neckar Hessen und Baden-Württemberg kooperieren in der Beteiligungsförderung

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar ist eines der Wirtschaftszentren in Europa. Weltkonzerne wie BASF, SAP, Merck, Pirelli oder die Software AG sind in der Region zu finden, viele mittelständische Unternehmen, Hidden Champions und innovative Start-ups sind hier zuhause.

lachende junge frau im goldregenDamit aus den heutigen Start-ups die Weltfirmen von morgen werden können, stärken die Länder Baden-Württemberg und Hessen mit einer grenzüberschreitenden Initiative den gemeinsamen Wirtschaftsraum.  Hierfür beteiligt sich die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) mit bis zu 3 Millionen Euro am öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner GmbH & Co. KG. Die L-Bank – Förderbank des Landes Baden-Württemberg – ist Ankerinvestorin und Initiatorin des Fonds. Zusätzlich sind das Land Baden-Württemberg und private Investoren aus der Region engagiert. Die Beteiligung der WIBank wird das Angebot an Beteiligungsfinanzierungen für hessische Firmen erweitern.

„Vor allem in der Start-Phase fehlt es technologieorientierten Gründungen oft an passenden Finanzierungsoptionen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag. „Wir wollen ein gutes Klima für junge innovative Firmen bieten, die Arbeitsplätze schaffen, und die Zukunftsfähigkeit der Region sichern. Innovationsfähigkeit ist der ausschlaggebende Faktor für die Qualität eines Wirtschaftsstandorts.“ Der Minister ist Vorsitzender des WI-Bank-Ausschusses.

„Eine Kooperation dieser Art in Venture-Capital ist einmalig“, stellte Edith Sitzmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats der L-Bank und Finanzministerin von Baden-Württemberg, fest. „Zur Förderung der Wirtschaft denken und handeln wir in neuen Kategorien – auch über die Landesgrenzen hinweg. Denn Innovation und Gründergeist machen nicht an Landesgrenzen Halt. Die Kooperation der Förderbanken ist ein schönes Beispiel dafür, wie föderale Zusammenarbeit 4.0 funktionieren kann.“

Zielgruppe des Fonds sind kleine und mittlere Unternehmen mit Technologieorientierung. Es sollen vor allem offene Beteiligungen erfolgen mit einer Laufzeit von fünf bis sieben, maximal zehn Jahren. Die Beteiligungshöhe beläuft sich auf 0,25 bis 5 Millionen Euro mit einer Nachfinanzierungsmöglichkeit von bis zu weiteren 2 Millionen Euro. Bei einem Investitionszeitraum von fünf Jahren beträgt die Laufzeit des Fonds zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption von insgesamt zwei Jahren. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 50 Millionen Euro. Aufgelegt wurde er von der LEA Partners GmbH auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der L-Bank.

Infos: Wir sind die Starthelfer

Hessischer Website Award 2018: Bewerben Sie sich mit Ihrer „Website“ bis 31.August 2018 bei BIEG Hessen!

website-award-jpgWer hat die schönste Website im ganzen Hessenland?

Die Website ist das Herzstück jeder Digitalstrategie! Sie ist der wichtigste Vertriebsmitarbeiter, Aushängeschild des Unternehmens und Knotenpunkt seiner Kundenkommunikation. Deshalb geht alljährlich der Hessische Website Award an den Start und prämiert die beste Website eines kleinen oder mittleren Unternehmens mit Standort in Hessen. Der Award erkennt branchenübergreifend die besondere Leistung von Unternehmen an, die sich trotz begrenzter zeitlicher und finanzieller Ressourcen im Online-Wettbewerb behaupten. Bewertet werden alle Aspekte des Internetauftritts von Webdesign, Inhalt und Nutzerfreundlichkeit bis hin zu Suchmaschinenoptimierung, geschickter Social-Media-Einbindung und Rechtskonformität.

Zum elften Mal beweist der Award dieses Jahr, dass Kleines im Internet groß wirken kann und belohnt mittelständische Unternehmen aus Hessen für ihre herausragenden Internetauftritte. Auf der Preisverleihung am 25. September in der IHK Frankfurt am Main erwartet den Sieger in Gold ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Ausrichter des Hessischen Website Awards ist das IHK-Beratungszentrum BIEG Hessen. Die Anmeldung ist vom 1. Juni bis zum 31. August 2018 unter www.website-award-hessen.de möglich. Weitere Informationen erhalten Sie dort oder bei Angelika Niere, BIEG Hessen, 069 2197-1590, angelika.niere@bieg-hessen.de.

Über den Veranstalter
Das BIEG Hessen berät kostenfrei und neutral kleine und mittlere Unternehmen in Fragen rund um Online-Marketing, Social-Media und E-Commerce. Es ist eine Einrichtung der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Fulda, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main. Weitere Informationen sind online unter www.bieg-hessen.de verfügbar.

ISB-Gründertag 2018 am 11. Juni in Mainz

gruendertag-isbDie Geschäftsidee haben Sie schon? Unternehmergeist und Leidenschaft auch? Sehr gut – dann kommen Sie zum Gründertag 2018 und holen Sie sich dazu noch kompakte Informationen von Profis und Gleichgesinnten für die nächsten Schritte hin zum Erfolg.
Finanzierung, Steuern, Marketing – beim Gründertag bereiten wir Sie auf alle wichtigen Phasen der Betriebsgründung vor. Kompakte Kurzworkshops bieten Ihnen jeweils 10 Tipps für die Herausforderungen, die Sie nun zu meistern haben.

Informationen und Anmeldung zum Gründertag am 11.06.2018

Gründungsregion FrankfurtRheinMain – Impulse für die Metropolregion 

Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions
Foto: Fotolia_77555514_XS_SydaProductions

Existenzgründungen schaffen Arbeitsplätze und bringen Innovationen in Gesellschaft und Wirtschaft. „In der Metropolregion FrankfurtRheinMain gibt es gute Ansätze, die den Standort als attraktives Ökosystem für Gründer platzieren. Wir müssen prüfen, ob und wie wir durch Gemeinsamkeiten in der Region dieses Potenzial noch besser entfalten“, sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, beim Tag der Metropolregion FrankfurtRheinMain am 14. Mai in der IHK Frankfurt. „Um die Metropolregion FrankfurtRheinMain als die bevorzugte Gründerregion in Deutschland zu platzieren, müssen die vorhandenen Akteure und Aktivitäten besser miteinander verzahnt werden, einmal länderübergreifend, aber auch durch die strategische Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei. (weiterlesen)

Frankfurter Gründerpreis verliehen

Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski
Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski

(ffm) Am Dienstagabend, 14. Mai, hat Wirtschaftsdezernent Markus Frank in Vertretung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann bei der feierlichen Preisverleihung im Kaisersaal des Römers die Preisträger verkündet. Absolute Überraschung: alle fünf Finalisten haben einen Preis gewonnen!

Den ersten Preis des Frankfurter Gründerpreises 2018 und 10.000 Euro gewinnt das Unternehmen MINDS-Medical GmbH. Es ist eine Gründung von Matthias Bay und Lukas Naab mit Sitz im Unibator der Goethe Universität. Jurybegründung: „Die Gründer von MINDS-Medical, Matthias Bay und Lukas Naab haben mit ihrer selbstlernenden Software, also mit einer Anwendung der Künstlichen Intelligenz, sowohl für den Krankenhaus- als auch für den Versicherungsmarkt eine Lösung gefunden, die in einem riesigen Umfang Zeit und Kosten spart.“ (weiterlesen)

Bewerbungsstart für den 16. Hessischen Gründerpreis – neu: Mit Sonderpreis für Gründungen aus der Hochschule

Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis.„Eine ganz neue Sache, die durch die Kooperation mit den Wiesbadener Hochschulen entstanden ist, ist die ‚Gründung aus der Hochschule‘. Auch da wollen wir genau zeigen was an Hochschulen diesbezüglich inzwischen passiert.“ Foto: Diether v. Goddenthow
Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis.„Eine ganz neue Sache, die durch die Kooperation mit den Wiesbadener Hochschulen entstanden ist, ist die ‚Gründung aus der Hochschule‘. Auch da wollen wir genau zeigen was an Hochschulen diesbezüglich inzwischen passiert.“ Foto: Diether v. Goddenthow

Ab heute bis einschließlich zum 13. August 2018 können sich  junge Unternehmen eigeninitiativ in unterschiedlichen Kategorien für den 16. Hessischen Gründerpreis 2018 bewerben, die ihren Hauptsitz in Hessen haben, nicht länger als fünf Jahre am Markt sind und deren Gründerinnen und Gründer zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr auf staatliche Mittel angewiesen sind.

Frau Krahn hatte in ihrem Laden am Michelsberg 2 der Pressekonferenz zum Bewerbungsauftakt für den diesjährigen Hessischen Gründerpreis am Montag, 14. Mai 2018, Platz gegeben. Wiesbaden ist Regionalpartner des Hessischen Gründerpreises 2018. Bewerben für den Preis, der seit 16 Jahren in den drei Kategorien „Mutige Gründung“, „Gesellschaftliche Wirkung“ und „Innovative Geschäftsidee“ vergeben wird, können sich junge Unternehmen aus Hessen bewerben, wenn sie die besagten Kriterien erfüllen. „Erstmals in diesem Jahr erweitern wir die Kategorien und loben einen Sonderpreis für Gründungen aus der Hochschule aus“, gab Elisabeth Neumann, Projektleiterin Hessischer Gründerpreis, bekannt.

v.l.n.r.: Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte, Nassauische Sparkasse, Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln, Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“, Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis, Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft und Personal der Landeshauptstadt Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow
v.l.n.r.: Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte, Nassauische Sparkasse, Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln, Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“, Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen / Hessischer Gründerpreis, Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft und Personal der Landeshauptstadt Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow

Für die Verpflegung bei der Pressekonferenz sorgte Joana Sandkühler, Inhaberin und Gründerin von NOglla | glutenfreie Genussmanufaktur. Sie ist auch aus Wiesbaden und wurde 2016 mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet. „Durch Kontakte aus der Teilnahme am Wettbewerb sind wir mit unseren Produkten in den ersten REWE-Märkten zu finden und arbeiten an der Listung unserer Produkte dort.“ Die Pastaproduktion wurde wegen der gestiegenen Nachfrage sogar nach Italien ausgelagert. „Durch die mediale Aufmerksamkeit und die Qualität unserer Produkte haben wir uns in Wiesbaden und weit darüber hinaus als glutenfreies Schlemmerparadies etabliert. Wir sind auf Wachstumskurs und überzeugen auch Skeptiker. Glutenfrei kann richtig lecker sein“, so Sandkühler.

Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln. Allein das Gewinner-Logo des Hessischen Gründerpreises auf der Homepage ist wie ein Qualitätssiegel. Foto: Diether v. Goddenthow
Joana Sandkühler, Preisträgerin 2016, für die Gründung ihrer Manufaktur von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln. Allein das Gewinner-Logo des Hessischen Gründerpreises auf der Homepage ist wie ein Qualitätssiegel. Foto: Diether v. Goddenthow

In den vergangenen 15 Jahren haben sich über 1000 Unternehmen um den Hessischen Gründerpreis beworben, 126 wurden mit ihm ausgezeichnet. Von den Preisträgern sind 115, also 91 Prozent, noch am Markt. Hessen ist das gründungsintensivste deutsche Flächenland ist, was auch den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erfreut, der wie in den Vorjahren wieder die Schirmherrschaft für den 16. Hessischen Gründerpreis übernommen hat. Denn Gründerinnen und Gründer sind unerlässlich für eine dynamische Volkswirtschaft. Sie sorgen für Wettbewerb, Innovationen, Wachstum und Beschäftigung. Deshalb kann es gar nicht genug von ihnen geben, weswegen die Hessische Landesregierung auf vielfältige Weise‎ unterstützt.

„Ich wünsche mir viele Bewerbungen für den Gründerpreis – vor allem auch aus der lebendigen Gründerszene Wiesbadens“, sagte Detlev Bendel, Stadtrat für Wirtschaft der Landeshauptstadt Wiesbaden. Denn „Gründer verwirklichen innovative Ideen, fördern Fortschritt und Wachstum und schaffen Arbeitsplätze. In der digitalen Welt sind die innovativen Startups ein Antreiber des Wandels. Der hessische Gründerpreis macht das Potential an Kreativität und Wachstum, das in unseren jungen Unternehmen steckt, sichtbar. Die Teilnehmer präsentieren ihre Ideen und ihren Unternehmergeist und sind so Vorbild für andere Gründungsinteressierte“.

(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. "Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow
(v.l.) Bahar Krahn mit Baby Noelie, Preisträgerin 2015 für ihre Gründung „Naturkosmetik & Naturfriseure“ mit ihren Schwestern Hila Nael u. Mariyam Nael bereiten das Anrühren der Naturhaarfarben vor. „Durch die Teilnahme am Hessischen Gründerpreis hatte ich soviel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, dass mir die Leute fast die Bude einrannten. Inzwischen hat sich ihr Institut zu einem Familienunternehmen entwickelt, ab August beschäftigt Frau Krahn den ersten Azubi. Sie würde sich allein der Publicity wegen liebend gern nochmals um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Foto: Diether v. Goddenthow

Natürlich brauchen Gründer auch Geld, die Entwicklung von Produkten oder der Aufbau einer Produktion erfordert Kapital, lange bevor die ersten Kunden für Einnahmen sorgen. „Als Sparkasse haben wir einen öffentlichen Auftrag: Wir sind Partner des Mittelstandes und fördern die Wirtschaft zum Wohlstand der Bürger in unserer Region“, sagt Thomas Vogt, Leiter Firmenkunden Region Mitte bei der Nassauischen Sparkasse. „Was häufig nicht erwartet wird: Auch außerhalb von klassischen Finanzierungsfragen können wir Gründern mit Know-how und unserem ganzheitlichen Ansatz helfen. Wir unterstützen übrigens auch schon vor der eigentlichen Unternehmensgründung, zum Beispiel bei Fragen zum Businessplan. Unser Engagement wollen wir in den kommenden Jahren intensivieren. Deshalb sind wir beim Gründerpreis dabei.“
Kriterien für die Teilnahme am Gründerpreis

  • Die Selbständigkeit wird noch nicht mehr als fünf Jahre ausgeführt
  • Der Unternehmer kann von seinem Unternehmen leben
  • Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Hessen

Kategorien Gründerpreis

  • Mutige Gründung
  • Start aus einer schwierigen persönlichen Situation, insbesondere – aber nicht nur – Gründungen aus der Arbeitslosigkeit.
  • Innovative Geschäftsidee
    Innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen werden prämiert.
  • Gesellschaftliche Wirkung: etwa „Grüne Gründungen“, „Gründungen im Sozialbereich“ oder mit neuen „Arbeitsformen“,

Bewerbungsverfahren
Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag bis zum 13. August 2018 möglich. Jeder Gründer kann sich für eine oder mehrere der drei Kategorien bewerben. Die Jury entscheidet über die Zuordnung. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden in einer Vorauswahl am 20. August 2018 in jeder Kategorie die Halbfinalisten ermittelt. Im Halbfinale in Wiesbaden präsentierten diese 36 Halb-Finalisten sich Ende September vor der Jury. Pro Kategorie werden die drei überzeugendsten Unternehmer zum Finale mit feierlicher Preisverleihung am 7. November 2018 in das RheinMain CongressCenter eingeladen. Die Finalisten stellen dort mit einem Messestand ihr Unternehmen den etwa 120 bis 150 Fachtagungsteilnehmern vor, die feierliche Preisverleihung erfolgt im Anschluss.

Weitere Infos
über http://gruendertage-hessen.de/grunderpreis/

Fragen zur Bewerbung können über E-Mail an info@gruendertage-hessen.de oder Anruf, Telefon: 069 667796-204 abgeklärt werden.

Industrie „live“ erleben – kleine Orientierungshilfe bei der Berufswahl

© Arne Vollstedt/prima events gmbh
© Arne Vollstedt/prima events gmbh

Wer Industrie „live“ erleben erleben möchte, hat dazu Gelegenheit in der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE am 20. Juni. Dann öffnen 10 Industriebetriebe des Rhein-Main-Gebietes aus unterschiedlichen Branchen ab 18:00 Uhr ihre Werkstore und gewähren ihren Besuchern einen direkten und persönlichen Einblick in das Unternehmen. Rund 600 Interessierte können teilnehmen.

Orientierungshilfe bei der Berufswahl

Mit dieser landesweiten Veranstaltung wollen die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, die Wirtschaftsförderung Frankfurt, die Hessen Trade & Invest GmbH, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund noch mehr junge Menschen für die regionale Industrie begeistern (vollständigen Beitrag).

Bürgschaften und Beteiligungen – Beratertag bei der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz am 17. Mai 2018 in Mainz

Archivbild: © Foto: Diether v. Goddenthow
Archivbild: © Foto: Diether v. Goddenthow

„Ohne Moos nichts los! Das gilt insbesondere auch bei Existenzgründungen.  Deswegen sollte man sich frühzeitig im Vorfeld eines Gründungsvorhabens umschauen, woher man die Kohle kriegt, die man braucht, um seine Idee Wirklichkeit werden lassen zu können. Eine Existenzgründung oder Investition sollte nicht deshalb scheitern, weil zur Umsetzung  das nötige Kapital fehlt.

Bürgschaftsbanken unterstützen Gründer und Jungunternehmer gezielt dabei, gute Ideen umsetzen zu können, so auch die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH mit Sitz in Mainz.

Interessierte sowie Kreditinstitute und freie Berater können sich am 17. Mai 2018 bei der Bürgschaftsbank in der Rheinstraße 4 H in Mainz über Fördermöglichkeiten informieren sowie Investitionsvorhaben und Gründungsabsichten vorstellen.

Die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH unterstützt Unternehmen und Gründungswillige mit Bürgschaften bis zu 1,25 Millionen Euro bei der Finanzierung von betriebswirtschaftlich tragfähigen Vorhaben. Darüber hinaus stellt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH kleinen und mittleren Unternehmen Eigenkapital in Form von typisch stillen Beteiligungen zur Verfügung. Um Anmeldung zu einem individuellen Termin (Dauer etwa eine Stunde) unter der Telefonnummer 06131 62915-65 oder per E-Mail an info@bb-rlp.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der Bürgschaftsbank sind unter www.bb-rlp.de verfügbar.

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