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Sugar Girls: 20 Frauen und ihr Traum vom eigenen Café

shugar-Girls--café-gruendun„Und selbst wer  eines Tages nicht wie die Sugar Girls den Traum vom eigenen Cafè umsetzen möchte,  findet hier herrliche Deko_Ideen und leckere Kuchenrezepte bestens bebildert, und jede Menge Anregungen.“ Martin Massow

Café-Führer, Deko-Fibel und Rezeptbuch in einem! Sie waren Beamtin, Lehrerin, Stewardess – und sie hatten alle einen Traum. Eines Tages haben sie ihn wahr gemacht. In Sugar Girls erzählen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie ihr eigenes Café eröffnet haben. Sie stellen ihre Einrichtung und ihr Stil-Geheimnis vor, zeigen genial einfache Do-It-Yourself-Ideen, verraten ihr Lieblingsrezept und geben Gründer-Tipps für alle, die gerade selbst davon träumen.
Denn wer hat nicht schon einmal diesen Satz gesagt: „Irgendwann mache ich ein Café auf.“. Jedes Café wird mit der kurzen Geschichte seiner Besitzerinnen und vielen wunderschönen Fotos und noch mehr praktischen Tipps und Ideen vorgestellt. Am Ende des Buches geben die Cafébesitzerinnen in einem ausführlichen Service-Teil ihre persönlichen Tipps für alle, die nach der Lektüre selbst Lust bekommen haben, ein Café zu eröffnen.

Jana Henschel, Meike Werkmeister, Ulrike Schacht: Sugar Girls: 20 Frauen und ihr Traum vom eigenen Café. Gebundene Ausgabe, ca. 176 Seiten, (D)/ 29.95€, ISBN: 978-3-7667-2211-9, Callwey Verlag, München 2016

Aushilfsjobs /Nebenjobs

Jobidee /Aushilfs-Tätigkeiten:

  • Aushilfe im Lebensmitteleinzelhandel,
  • Aushilfe im Textil-Einzelhandel
  • Aushilfe in der Fastfood-Gastronomie
  • Aushilfe im Hotel- und Gaststättensektor
  • Saisonaushilfen (z.B. Erntehelfer)
  •  Pflegehelfer,
  • Büro-Aushilfe
  • Supermarkt-Aushilfe,
  • Telefonaushilfe
  • Callcenteraushilfe
  • Hotelaushilfe,
  • Produktionshelfer,
  • Versandhelfer,
  • Bäckereiaushilfe
  • Produktionshelfer
  • Medizinische Aushilfen
  • Kindergarten-Aushilfen
  • Altenhilfe-Aushilfen

Nebenjobsuchende machen sich oftmals gar nicht klar,  dass das Nebenjob-Potential theoretisch unbegrenzt ist, da nahezu jeder Beruf  auch aushilfsweise ausgeübt werden kann oder Zuarbeiten benötigt.   MIt dieser Erkenntnis „Jeder Job auch ein potentieller Aushilfsjob“  können Jobsuchende viel mehr potentielle Jobideen für sich generieren und mit mehr Job-Stichworten  in Nebenjob- und / oder Branchen-Jobbörsen nach Aushilfsmöglichkeiten stöbern und örtliche potentielle Arbeitgeber gezielt ansprechen.

Voraussetzungen: Aushilfstätigkeiten und Gelegenheitsjobs sind häufig Anlerntätigkeiten, so dass vor allem Lern- und Leistungsbereitschaft, Flexibilität, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarbeit, mitunter auch körperliche Fitness mitgebracht werden müssen (etwa bei Jobs als Produktionshelfer, Packer, Umzugshelfer, Fahrer, in der Pflege u.ä.).
Ein fataler Irrtum wäre jedoch, Aushilfstätigkeiten generell mit „leichten“ Anlerntätigkeiten gleichzusetzen.  In der Regel werden auch für Aushilfsjobs – ob im IT-, Medizin-, Sozial-, Medien- und (Personen-)Beförderungs-Bereich, in Rechtspflege und im Sicherheitsbereich –  ganz bestimmte Qualifikationen und Job-/Berufserfahrungen erwartet.




Die Bundesagentur für Arbeit spricht von Hilfstätigkeiten und kategorisiert ihr Aushilfsjobangebot nach folgenden Branchen:

Zahlreiche Aushilfsjobs werden jedoch gar nicht der Bundesagentur gemeldet, weswegen an dieser Stelle auf die zahlreichen Branchen-Jobbörsen und vor allem auf die für Nebenjobs besonders interessanten lokalen Jobbörsen örtlicher Anbieter wie Anzeigenbläter, Tages- und Stadtmagazine etc. verwiesen wird.




Siehe auch die umfangreiche Sammlung von Jobbörsen mit

Metajobbörsen

Überregionalen Jobbörsen

Jobbörsen Regional, geordnet nach 16 Bundesländern

Erntehelfer

Jobidee: Aushelfen bei der Obst- und Gemüseernte. Mitunter mittelbare Erntehilfsarbeiten, z.B. in der Weiterverarbeitung, z.B. Aushelfen beim Spülen der erntefrischen Früchte.
Voraussetzung: Pflanzengrundkenntnisse, je nach zu erntendem Obst- und Gemüse verschieden, etwa über: Spargel, Erdbeeren, Kirschen, Zwetschen, Äpfel, Gurken, Kürbis usw. Körperliche Fitness, flinke und geschickte Finger, besonders bei Spargelstecherjobs.
Verdienst: Schüler unter 18 Jahren, aber keine Akkord-Arbeit, dann 5–8 Euro pro Stunde. Ab dem 18. Lebensjahr ab Mindestlohn z.Z. 8,50 Euro/Std.
Arbeitgeber/Kundensuche/Info: Obst- und Gemüsegärtner und -Bauern. Jobangebote über Internet-Stellenbörsen. Gärtnereinen, Gemüseanbau-Betriebe der Region übers Internet bzw. Landwirtschaftskammer recherchieren.




Gründerbuchtipp: Freiberufler-Atlas 2015/2016

„Mehr an aktuellen Informationen bekommt man auf rund 500 Taschenbuchseiten kaum untergebracht.“
Hamburger Abendblatt, Andreas Matz, 21.02.2013

freiberufler_at15cov160wDer neue Freiberufler-Atlas   aus dem Ullsteintaschenbuchverlag, Berlin, ist da. Das seit 14 Jahren immer wieder aktualisierte 505seitenstarke Standard-Kompendium für alle neben- und hauptberuflichen Freiberufler in spe, ist wieder prall gefüllt mit allen wichtigen Basisinformationen zu berufsrechtlichen Status- und Abgrenzungsfragen „freiberuflich oder gewerblich?“, „angestellt, freie Mitarbeit oder selbständig?“ sowie zu Gründungsmodalitäten, Steuern, Sozialversicherungen, Vertragsrecht und zu Scheinselbständigkeit. Ferner werden etliche typische, freiberufliche wie auch gewerbliche freiberuflerähnliche Tätigkeiten als Selfpublisher, Coach, Trainer, Berater, Networker, Handelsvertreter behandelt sowie rund 700 Jobideen aufgelistet mit einer Auswertung, ob sie angestellt, selbständig gewerblich oder freiberuflich ausgeübt werden können.
Das Werk wird unter anderem vom Bundesverband der freien Berufe und der IHK Wiesbaden empfohlen.

Martin Massow: Freiberufler-Atlas: Schnell und erfolgreich selbständig werden. Ullstein-Taschenbuchverlag,  3. Aufl. Berlin 2016, 505 Seiten, 12,99 Euro. ISBN 978-3-548-37501-4.

Kleinverlage /Selfpublisher mit guten Chancen

Mainzer Minipressenmesse für Kleinverleger und Selfpublisher. © massow-pictures
Mainzer Minipressenmesse für Kleinverleger und Selfpublisher. © massow-pictures

Einmal mehr zeigte sich auf der jetzt nach vier Tagen, am 7. Juni 2015, zu Ende gegangenen Internationalen Minipressenmesse in Mainz, dass die Chancen recht gut stehen, sich  mit einem   Selbst- oder Kleinverlag in einer Nische selbständig zu machen. Ein besonders ermutigendes Erfolgsbeispiel ist beispielsweise die Gründergeschichte des Archäologen und Historikers  Michael Kuhn, der erst 2008, also vor sieben Jahren, mit einer ersten eigenen Buchveröffentlichung begann und  mittlerweile – auch mit Hilfe der neuen Medien –  zum  Amminanus Kleinverlag metaphorisierte.

“Gut 30 Prozent unseres Umsatzes machen wir inzwischen über Amazon, und demnächst wird es unsere Bücher auch als E-Book-Ausgaben geben. Ohne diese Mischung aus traditionellem Büchermachen und der Nutzung neuer Technologien und Vertriebswege wären wir als Kleinverlag kaum überlebensfähig”, erläutert Michael Kuhn, Historiker M.A., einen wesentlichen Aspekt des Erfolges seines erst 2008 in Aachen  gegründeten Ammianus-Verlag. Begonnen hatte der langjährig tätige Archäologe Michael Kuhn (“ich habe die halbe Eifel nach archäologischen Spuren von Römern, Kelten und Germanen durchgraben”) als Selfpublishing-Autor. Sein erster Roman spielte im antiken Rom und Germanien. Daraus wurde aufgrund des großen Erfolgs eine Trilogie, die  Marcus-Trilogie. Inzwischen fesselten die Marcus-Abenteuer über 30 000 Leser, die zudem mit Hilfe der Angaben im  Buchanhang ganz gezielt auf archäologische Spurensuche an den Geschehensorten der ehemaligen römischen Provinz Germaniens in Westdeutschlang gehen können.

Als Selfpublisher hat der heutige Kleinverleger Michael Kuhn, hier an seinem Verlagsstand auf der Mainzer Minipressenmesse, angefangen. © massow-pictures
Als Selfpublisher hat der heutige Kleinverleger Michael Kuhn, hier an seinem Verlagsstand auf der Mainzer Minipressenmesse, angefangen. © massow-pictures

Michael Kuhn besucht zum wiederholten Mal die Mainzer Minipressenmesse. Zudem ist er auch auf anderen kleineren Regional-Buchmessen vertreten  “weil ich hier meine Leser am ehesten treffe und die lockere Atmosphäre auf der Mainzer Minipressenmesse einfach wunderbar finde”. Kuhn liest aus seinen Büchern in regionalen Buchhandlungen, auf historischen  Veranstaltungen  und präsentiert die Werke seines Verlages auch auf Römertagen und ähnlichen Festen etc. Dies alles mache ihm viel Spaß und sei wichtig für einen nachhaltigen Erfolg. Man müsse immer wieder präsent sein und so viele Leser wie möglich, persönlich kennen lernen.




Die eigentliche Verlags-Geschichte begann eigentlich erst vor drei Jahren, als sich 2012  weitere Autoren zu ihm gesellten. Sie hatten sich ebenfalls die Faszination für Geschichte auf ihre Fahnen geschrieben und waren froh, in Michael Kuhn einen Verleger gefunden zu haben, mit dem sie kooperativ auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten können.

Ob Mittelalter-Epos, historischer Kriminalroman, Tatsachenroman über die Hexenverfolgung oder Phantastik mit dem Schwerpunkt Mythologie: In seinem Verlagsprogramm, welches übrigens seit 2014 zum ersten Mal nun mit Buchhandelsvertretern durch die Buchhandlungen tourt, werden  Freunde historischer Romane und Fantasy-Books fündig.

Michael Kuhns Erfolgsgeschichte zeigt, dass es auch heutzutage – trotz  wachsendem E-Book-Markt und Krise der Verlagslandschaft – noch möglich ist,  mit guter Qualität, einem passenden Konzept und ein wenig Glück, erfolgreich einen Verlag  in der Nische zu gründen.

Wie man einen Kleinverlag als Self-Publisher (Selbstverleger) kostengünstig freiberuflich und/oder gewerblich starten kann, erläutert Martin Massow ab Seite 410 im Freiberufler-Atlas. Schnell und erfolgreich selbständig werden.

Gewinner des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2015

Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee werden ausgezeichnet

Frankfurt, 16.10.2015 – Für ihr Buch „The Second Machine Age – Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird“ (Plassen), haben Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2015 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am Donnerstagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury, besetzt mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für das Buch, weil sie es für den wichtigsten Debatten-Beitrag zum digitalen Wandel hält. „Wir prämieren ‚The Second Machine Age‘, weil die Autoren das zentrale Thema unseres Zeitalters allgemeinverständlich und klar geschrieben analysieren und zugleich optimistisch in die Zukunft blicken“, erklärte der Jury-Vorsitzende Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. „Die Autoren sagen voraus, dass die digitale Revolution unser Arbeitsleben mindestens genauso grundlegend verändern wird wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren. Mit dem technologischen Fortschritt sind für uns große Herausforderungen verbunden.“

Die digitale Revolution ist an einem Punkt angelangt, an dem die Möglichkeiten explodieren, schreiben die Autoren. Grund für den Quantensprung des technischen Fortschritts ist das exponentielle Wachstum der Computerpower. Das gilt vor allem für die Robotik, die Nutzung und Vernetzung riesiger Datenmengen und für die künstliche Intelligenz. Stichworte sind fahrerlose Autos, 3-D-Drucker und Big Data. „Besonders beeindruckt hat uns, dass die gesellschaftspolitische Dimension der digitalen Revolution ebenso klar beschrieben ist wie die technische“, heißt es in der Begründung der Jury. „Es ist wichtig, dass sich die deutsche Gesellschaft mit dem Thema digitale Revolution beschäftigt.“ Brynjolfsson und McAfee unterrichten und forschen an der amerikanischen Eliteuniversität Massachusetts Institute of Technology (MIT).




Gemeinsam mit seinen Partnern, der Investmentbank Goldman Sachs und der Frankfurter Buchmesse, lobt das Handelsblatt seit 2007 in jedem Jahr den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis aus. Die Auszeichnung steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“: Geehrt wird ein Autor oder eine Autorin, die das Thema Wirtschaft in beispielhafter Weise und in verständlicher Sprache behandeln und so ökonomische Zusammenhänge einem breiten Publikum nahebringen und vermitteln können.

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2015:
Eric Brynjolfsson, Andrew McAfee:
„The Second Machine Age. Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird“
Plassen, Kulmbach 2014,
368 Seiten, 24,99 Euro

Selfpublishing – E-Book-Autor – Selfpublisher Award auf Frankfurter Buchmesse

Erster Storyteller – Deutscher Self Publisher Award wurde auf der Buchmesse verliehen. © massow-pictures
Erster Storyteller – Deutscher Self Publisher Award wurde auf der Buchmesse verliehen. © massow-pictures

Insgesamt wurden über 1000 Bücher aus verschiedenen Genres, die über Kindle Direct Publishing und CreateSpace veröffentlich waren, zum Schreibwettbewerb bis zum 15. September 2015 eingereicht. Die Leser bei Amazon Kindle haben daraus ihre fünf Favoriten der Shortlist für den begehrten Literatur-Preis bestimmt, aus denen von der Jury das Gewinnerbuch gewählt wurde. Der Preis hat einen Gesamtwert von 30 000 Euro und erneut verliehen auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Weiterlesen

Alles über Selfpublishing,
wie man E-Book- u. Kindle-Book-Autor wird, auf der Amazon veröffentlich, den richtigen Preis findet, kalkuliert, über Plattformen vertreibt, Marketing betreibt, was freiberufliches von gewerblichen Self-Publishing unterscheidet und Sozialversicherungsrechtliches erfahren Sie von Seite 410 bis 418 im Freiberufler-Atlas, Ullsteinverlag, 3. Aufl. 2016.

Abendmutter

Jobidee: Auf Kinderhüten in Abendstunden und an Wochenenden spezialisierte „Tagesmutter“ mit Übernachtungsangebot (in eigenen Räumen und/oder bei Auftraggeber). Zielgruppen des Kleinkinder-Abend-Services: Eltern mit regelmäßigen Abend- und Wochenendtätigkeiten und Spät-Diensten wie z.B. Ärzte, Politiker, Agenturmitarbeiter, Theaterschauspieler/innen, Sänger/innen, Redakteure/innen, Journalisten/innen, Showtänzer/innen, Bedienungen, Bar- und Disco-Personal, Krankenschwestern usw.
Kenntnisse, Verdienste, Rechtliches: siehe Tagesmutter.

Altenpflege daheim

Jobidee: Eine zwischen ambulantem Pflegedienst und Altenheim liegende Variante der sozialpflegerischen Altenhilfe ist das betreuende Mitwohnen älterer Menschen in fremden Haushalten. Rüstige, pflegeerfahrene Einzelpersonen oder Familien, die in ihrer Wohnung oder in ihrem Eigenheim ein oder mehrere Zimmer frei haben und gerne älteren Menschen ein neues Heim bieten möchten, können jederzeit ältere Dauerwohngäste als Untermieter (mit Familienanschluss) oder im Sinne einer Alten-Wohngemeinschaft aufnehmen. Sie dürfen nur nicht mit dem Heimgesetz kollidieren. Das heißt: Es darf nicht der Eindruck eines privaten, illegalen Alten- und Pflegeheims entstehen.




Angebot: Zur Verfügungstellung eines eigenen Zimmers, Familienanbindung oder Wohngemeinschaftsanschluss, statt Altenwohnanlage oder -heim. Gemeinsames Wirtschaften oder Zubereitung der Hauptmahlzeiten, Zimmerpflege. Ansprache, Unternehmungen usw. Im Krankheits- oder Notfall   Organisation ärztlicher und pflegerischer Hilfe, bei Dauerpflege: Einschaltung eines ambulanten Pflegedienstes.
Verdienst: Untermiete oder WG-Anteil, zusätzlich Honorierung z.B. für Zimmerpflege, Organisation und Einkaufen, Mahlzeitenbereitung usw. (für hauswirtschaftliche Dienste). Wer Verwandte aufnimmt, darf diese selbst pflegen, ohne mit dem Heimgesetz in Konflikt zu geraten. Je nach Pflegestufe erhält man für die Pflege Angehöriger monatlich in Pflegestufe 0 bis 123Euro (bei eingeschränkter Alltagskompetenz, z.B. Demenz), Pflegestufe 1 bis 244 Euro (mit Demenz 316 Euro), in Pflegestufe 2 bis 458Euro (mit Demenz 545 Euro), in Pflegestufe 3 bis 728 Euro (gleiche Höhe bei Demenz ).

Altenpflege

Jobidee: Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen werden Altenpfleger (Aushilfen, Hilfspfleger, Pflegehelfer und examinierte Pfleger) in Privathaushalten, ambulanten Pflegediensten und  stationären Einrichtungen  händeringend gesucht. Je nach nach Pflegebedürftigkeit der zu pflegenden älteren Menschen reicht das Spektrum von einer eher hauswirtschaftlich orientierten Altenpflege (z.B. älteren Menschen den Haushalt machen, einkaufen, sie bei Krankheit wachsen, für sie kochen, kleine Anziehhilfen leisten, miteinander reden usw.) über eine allgemeine Altenpflege (z.B. Aktivierungs- und Beziehungspflege im Altenheim) bis hin zur intensiven Behandlungspflege (z.B. Waschen im Bett, Stulganghilfe, Wund-und Dekubitusversorgung, Spritzenverabreichung, Verbände legen) auf Pflegestationen. Kurzum: Der Altenpflegebereich bietet ganz verschiedene Möglichkeiten in der stationären oder ambulanten Altenversorgung, vollzeit oder vorübergehend zu jobben, als Möglichkeit für Berufsrückkehrerinnen oder zum Berufsstart (mit Ausbildung und/oder Pflegestudium) in eine zukunftsichere Branche.
Kunden: Ambulante Pflegedienste, stationäre Einrichtungen der Altenhilfe, Sozialstationen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, touristischer Bereich (z.B. auf Senioren spezialisierte Hotels, Kreuzfahrtsschiffe, Auslands-Pflegedienste z.B. auf Mallorca u. in Spanien), Private Arbeitgeber.




Kenntnisse/Ausbildung: Ausbildungen als Gesundheits-/Krankenpfleger (frühere Bezeichnung: Krankenschwester), Altenpflegehelfer bzw. emxaminierte Altenpflegerin. Wer lediglich als Aushilfe in einer stationären Einrichtung oder für einen ambulanten Hilfsdienst tätig wird, wird angelernt. Dabei sind  Erfahrungen mit älteren und kranken Menschen (z.B. aus der Familie oder per Praktikum oder freiwilliges Soziales) wichtig.
Verdienst: Aushilfsstundenlöhne 8,5 bis 11 Euro, je nach Tätigkeit, Einrichtung und Region. Examinierte Altenpfleger 12 bis 25 Euro/Std. nach Einstufung auf Basis  Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (TVöD) oder nach KAT für kirchliche Mitarbeiter.