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Altenpflege-Service

Jobidee: Wer in der Altenpflege examiniert ist oder eine examinierte Altenpflegekraft (bzw. Pflegewissenschaftler) einstellt, kann einen Altenpflegeservice eröffnen. Dieser darf nicht nur mit Selbstzahlern privat, sondern seine erbrachten Pflege-Leistungen auch mit den Krankenkassen und der Pflegeversicherung abrechnen. Voraussetzung dafür ist, dass der Pflegedienst von der Kasse anerkannt wird, eine Kostenübernahme-Vereinbarung unterzeichnet wurde und der zu pflegende Kunde vom medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes als Pflegebedürftiger eine bestimmte Pflegestufe von 0 bis V erhalten hat. Besteht eine entsprechende Kostenübernahme-Vereinbarung kann der Altenpflegeservice jedoch nur Leistungen (Zeit und Art) im Rahmen der anerkannten Pflegestufe abrechnen. Was darüber hinaus geleistet wird, muss der Pflegebedürftige privat dazu bezahlen. Vorschrift ist, für jeden Kunden eine entsprechende Pflegedokumentation anzulegen. Sie ist die Basis für alle weiteren pflegerischen und ärztlichen Behandlungen sowie für die Abrechnung. Die meisten Pflegedienstler haben als Einmannbetrieb begonnen und dann entsprechend ihres Auftragsbestands nach und nach Mitarbeiter, zunächst als Aushilfen (450-Euro-Jobber, Studenten), später als feste Teilzeit- und Vollzeitkräfte eingestellt.




Kunden: Alle Pflegebedürftigen: vom Schwerkranken bis zum permanent pflegebedürftigen Menschen, zumeist Älterne. (Absprache mit Krankenkasse, Pflege anstelle stationärer Aufenthalte).
Kenntnisse: Examinierter Altenpfleger, Bachelor of Science (B.Sc.) Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik etc. Erkundigen Sie sich bei den Kranken- und Pflegekassen.
Verdienst: Je nach Pflegestufe können ambulante Pflegedienste ambulante Sachleistungen mit der Pflegeversicherung abrechnen für die Inanspruchnahme ihres gesetzlich pflegeversicherten Kunden für Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung: monatlich in der Pflegestufe 0 bis zu 231 Euro (z.B. bei Demenz), in der Pflegestufe I bis zu 468 Euro, in der Pflegestufe II bis zu 1.144 Euro und in der Pflegestufe III bis zu 1.612 Euro (in Härtefällen bis zu 1.918 Euro).

Astrologe

Jobidee: Seriöse Astrologen arbeiten stets im Bewusstsein, dass nicht die Sterne zum Zeitpunkt der Geburt lebensprägenden Einfluss auf den Menschen haben, sondern allenfalls etwas Symbolisches über ihn und seine Entwicklung aussagen. Die Kunst und das Können eines Astrologen bestehen nun darin, diese Symbolkraft der Sternenkonstellationen anhand bestimmter etablierter Methoden, etwa durch Horoskoperstellung, zu erkennen, zu interpretieren und verantwortungsvoll zu kommunizieren. Gute Astrologen weisen ihre Klientel darauf hin, dass ihre auf Jahrtausende altes Erfahrungswissen aufbauenden Interpretationen von Häusern, Aszendenten  usw. stets subjektiv ist. Sie stellt lediglich eine von unzähligen Deutungsmöglichkeiten dar. Sie muss daher nicht zutreffen und lässt immer zahlreiche  Handlungsspielräume offen, „dem ‚erkannten‘ Schicksal positive Wendungen zu geben“.




Astrologen können sich spezialisieren, z.B. zu Lebens- und Schicksanalysten, Paar- und Beziehungs-, Betriebs- und Gesundheitsastrologen. Letztlich bleibt es Glaubenssache, wie ernst man als Kunde und Astrologe die Astrologie nimmt. Gute Astrosoftware kann dabei die Rechenarbeit sehr erleichtern.

Kunden: Nahezu aus jeder Altersgruppe und Bildungsschicht kommen die Kunden, die Geburts-, Berufs-, Firmen-, Partnerschafts- und Lebenslaufhoroskope nach den unterschiedlichen astrologischen Verfahren anfragen und darüber hinaus eine individuelle persönliche und/oder telefonische Impuls-Beratung haben möchten.

Varianten: Durchführung von Astrologischen Wochenendworkshops, Selbsterfahrungsgruppen und/oder Schulungsseminaren, wie z.B.: »Horoskope selbst errechnen«. Bisweilen auch: Zeitschriften, Illustrierte.

Kenntnisse/Ausbildung: Autodidaktisches Studium in Kombination mit Ausbildungskursen: Beliebt und anerkannt ist beispielsweise die Ausbildung zum „Geprüften Astrologen DAV“ nach den Richtlinien des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV), siehe Infos




Verdienst: Zumeist wird Astrologie nebenberuflich betrieben, einmal von wenigen durch Medien bekannten Spitzenastrologen abgesehen. Die Preisspannen reichen von 100 bis 1000 Euro selbst erstellter Horoskope.

Rechtsgrundlage: Freiberufliche Gewerbetätigkeit macht eine Gewerbeanmeldung nötig. Gelegentliche, nicht berufsmäßige Hobbytätigkeit ist kein Gewerbe.

Babymasseur

Jobidee: Baby- und Kindermassage, ursprünglich aus Indien stammend, hierzulande von dem Franzosen Frédérick Leboyer gelehrt, hilft den Kleinkindern zu entspannen. Babymassage unterstützt die Kleinen bei der Entwicklung ihres Empfindungs- und Bindungsvermögens und lindert in Akutsituationen auch Blähungen und Verdauungsprobleme. Vor allem soll die Hautberührung positiv das Abwehrsystem stimulieren.




Kunden: Eltern, Mütterzentren, Elternkreise usw.
Kenntnisse/Voraussetzungen: Praktisch kann jeder, der ein eigenes Baby aufgezogen und Massageerfahrungen hat, diese Dienste auch anderen Eltern anbieten. Aber besonders geeignet bei Eltern mit Vor- oder Ausbildungen als Säuglingspfleger, Kindergesundheitspfleger, Hebammen, Masseure, Physiotherapeuten und Tagesmütter/väter.
Verdienst: 20 Euro/pro 30 Minuten plus Anfahrt.

Babysitting

Jobidee: Babysitting ist der Klassiker unter den Kinderbetreuungs-Jobs und schon ab dem 15. Lebensjahr möglich. Babysitting meint, Babys und Kleinkinder in deren Elternwohnung hüten. Zumeist abends und am Wochenende.  Babysitter suchende Eltern  findet man beispielsweise über Aushänge am Supermarkt oder in Mütterzentren, über Kleinanzeigen in örtlichen Anzeigenblättchen und Mundpropaganda. Weitere Kontaktorte können sein Kirchengemeinde, Kindergärten und -horte, Kinderärzte, Kleinkindboutiquen, Spielzeuggeschäfte usw.




Kenntnisse: Babyerfahrene Mütter/Großmütter oder Jugendliche mit familiären Baby-Erfahrungen und/oder Abschluss eines Babysitter-Kurses. Gemäß Jugendschutzgesetz dürfen Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr Babysitten. Männliche Bewerber sollten sich wegen der Gefahr zurückhalten, bei Streitigkeiten womöglich pädophile Neigungen unterstellt zu bekommen.  Verdienst: 10 bis 25 Euro pro Abend zuzüglich Fahrtkosten. Wochenenddienst (Freitagabend bis Sonntagabend) 75 bis 125 Euro pauschal.

Betreuer

Jobidee: (Berufs-)Betreuer übernehmen für volljährige Menschen die gesetzliche Vertretung, für Menschen, die für ihre eigenen Angelegenheiten aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen oder seelischen Behinderung nicht mehr sorgen können und daher einer Betreuung bedürfen. Je nach dem individuellen Betreuungsbedarf, übernehmen Betreuer einzelne, mehrere oder auch alle anfallenden Aufgabenkreise, beispielsweise: die Aufenthaltsbestimmung (z.B. Entscheidung über Wohnung oder Heimunterbringung), Vermögensverwaltung und/oder Gesundheitsfürsorge.

Betreuer sind für die ihnen vom Betreuungsgericht übertragenen Aufgabenkreise (und nur jeweils für diese) die gesetzlichen Vertreter, vergleichbar mit Elternstellung gegenüber minderjähirgen Kindern. Sie vertreten den Betreuten auch bei Prozessen vor Gerichtt (§ 1902 BGB). Dennoch kann der Betreute in diesen Aufgabenkreisen grundsätzlich weiterhin neben dem Betreuer rechtsgeschäftlich handeln, was unter Umständen die Angelegenheit für den Betreuer recht kompliziert macht. Auch die Entgegennahme, das Öffnen und das Anhalten der Post des Betreuten werden vom Aufgabenkreis des Betreuers nur dann erfasst, wenn das Gericht dies ausdrücklich angeordnet hat. Im Todesfall unterrichtet der Betreuer das Betreuungsgericht. Für die Beerdigung ist er in der Regel nicht mehr zuständig. Fehlen nahestehende, erbberechtigte Angehörige bestimmt das Betreuungsgericht zur Abwicklung von Beerdigung und möglicher Vermögensauflösung einen Nachlasspfleger, der jedoch auch auch der bisherige Betreuer sein kann (siehe Nachlasspfleger).



Kenntnisse:   Juristen, Sozialarbeiter, Schöffen, Kaufleute, Buchhalter, Rüstige Rentner, z.B. ehemalige Beschäftigte aus dem sozialen und sozialpflegerischen Bereich,  Krankenschwestern, Altenpfleger usw. Aber auch Laien, z.B. Hausfrauen mit Betreuungserfahrungen aus der eigenen Familie können sich um die Tätigkeit eines hauptamtlichen Betreuers beim zuständigen Amtsgericht bewerben.
Verdienst: Nur Berufsbetreuer haben Anspruch auf Aufwandsentschädigung und Stundenlohn, entweder aus dem Vermögen des Betreuten, bei Sozialhilfe-Empfängern gegenüber der Stadt (übers Betreuungsgericht). Als Berufsbetreuer gilt man ab 11 Betreuungsfällen, die man vom Amtsgericht zugewiesen erhält. Stundensätze je nach Ausbildung: 27 € Mindeststundenvergütung, 33,50 € bei Ausbildung mit besonders für die Betreuung nutzbaren Kenntnissen (z.B. Buchhalter, Kaufmann etc.), 44 € bei Hochschulausbildung und besonderen Kenntnissen. Allerdings dürfen nur eine bestimmte Höchststundenzahl je Betreuungsfall pro Monat abgerechnet werden. Daher liegen Aufwand und Ertrag oftmals weit auseinander.

Bewerbungsberater

Jobidee: Bewerbungsberater verhelfen Menschen zum erfolgreichen Berufsstart, Berufs-Wechsel oder Wiedereinstieg. Neben beruflicher und persönlicher Eignungs-, Neigungs- und Ziel-Klärung, Realisierungs-Beratung und Hilfe bei der Erstellung erfolgversprechender Bewerbungsunterlagen, trainieren Bewerbungsberater mittels videoaufgezeichneten Rollenspielen auch Vorstellungsgespräche. In diesem Fall sind sie zeitweise oder während der gesamten Bewerbungsphase ständiger Begleiter und Dialogpartner des Klienten.

Kunden: Spezialisierung z.B. auf Absolventen, Akademiker, Umsteiger/Rückkehrerinnen, Jugendliche, ältere Arbeitnehmer oder branchenspezifische Beratung: Medienleute, Ingenieure, Geisteswissenschaftler usw..




Kenntnisse: Geeignet für erfahrene Personalfachleute, Mitarbeiter des Arbeitsamtes oder von Zeitarbeitsvermittlungen, für Psychologen, Pädagogen, Personalberater usw. Man sollte nicht alles können wollen: Wer beispielsweise ein guter Bewerber-Coach, aber ein schlechter Briefeschreiber, sollte lieber mit einem Journalisten oder Texter zusammenarbeiten. Test- und Persönlichkeitstraining sollten nur gelernte Psychologen/Psychotherapeuten übernehmen. Akademien, wie z.B. die Mitglieder des Wuppertaler Kreises (www.wkr-ev.de), IHK-Kooperationspartner oder Verbände wie die Deutsche Gesellschaft für Personalführung bieten Personalfachseminare und Ausbildungen an.
Verdienst: Beratungsstunden werden mit 50 bis 100 Euro angesetzt. Anschreiben und Lebenslauf kosten nochmals pauschal ab 150 Euro.

Fitness-Coach

Jobidee: Fitness-Coaches helfen gesunden untrainierten Menschen wieder stärker in Bewegung zu kommen, sei es mittels gymnastischer Übungen, sportiver Aktivitäten (z.B. Joggen, Nording-Walking), mit gezieltem Ausdauertraining (z.B. Ärobic) oder für ältere Untrainierte mit Nordic walking, Gymnastik, Wandern, Radfahren  etc.. Dabei beraten, unterrichten und leiten sie ihre Klienten nicht nur praktisch an, sondern begleiten sie bei ihren Übungen: Beispielsweise joggen, schwimmen, radeln oder walken sie  mit ihren Kunden, machen Gymnastik- und andere Fitness-Übungen vor etc.. Fitness-Coaching kann direkt zuhause beim Kunden stattfinden oder an  anderen verabredeten Orten.




Kunden:  Zu den Kunden zählen gutverdienende Büromenschen, gestresste Manager, Übergewichtige und Ältere, die ihre Vitalität wiederherstellen oder erhalten möchten.Darüber hinaus: gesundheitsbewusste Frauen und Männer, die sich einen Fitness-Begleiter leisten können und keine Zeit und Lust auf ein Fitness-Center haben. Fitness-Coaches werden auch von Unternehmen zur Durchführung sportiver Gemeinschaftsveranstaltungen für die Belegschaft gebucht, ebenso von Hotels- und Ferieneinrichtungen angeheuert.

Kenntnisse: Ideal mit Ausbildung als Fitness-Trainer, Coach, Sportlehrer, Physiotherapeut. Gutes Einfühlungsvermögen und hohe kommunikative Kompetenz. Psychologische Grundkenntnissen und didaktisches Geschick. Aber auch für fitnessinteressierte trainierte Laien, die Tipps aus ihrem Erfahrungsbereich weitergeben und motivieren können. Insofern für sportliche Studenten genauso denkbar wie für fitte durchtrainierte Senioren.




Verdienst: Zwischen 40 und 100 Euro pro Stunde oder (Monats-)Pauschalen. Firmenbuchungen, (Wochenend)fitnesskurse u.ä. bringen ab 200 Euro pro Termin.

Butler

Jobidee: Butler zu sein, bedeutet mehr, als das eigene Leben in den Dienst wohlhabender Arbeitgeber zu stellen. Es bietet auch Teilhabe an Luxus, Reisen und kultivierter Lebensumgebung.  In England gibt es sie noch, auf dem Festland arbeiten sie eher als Privatsekretäre und sind dann hauptsächlich für Büroorganisation, Terminkalender und private Vermögensfragen ihrer Arbeitgeber zuständig. Doch auch in Deutschland wächst der Markt für klassische »Butler« und „Butlerinnen“, die vor allem über die Aufgaben eines Privatsekretärs hinausgehend im hauswirtschaftlichen Bereich für das persönliche Wohl – vom Aufstehen bis zum Zubettgehen – ihres Auftraggebers sorgen sollen. Sie arbeiten zwar nicht mehr wie einst mit weißen Handschuhen und im Livree (Ausnahmen ausgenommen), sondern arbeitszeitgeregelt, mit zumeist  schönem Dienstappartement, sehr gutem Einkommen und weiterem Personal. Mitunter aber sind Butler aber auch Multitalente, sind zugleich auch Fahrer und Bodyguard.
Die Berufsbezeichnung Butler wird allerdings zusehends auch inflationär verwendet, etwa als bessere Bezeichnung für „Hauswirtschafter/innen“ oder „Gesellschafter/innen“ wie entsprechende Stellenangebote zeigen.




Kenntnisse: Soft-Skills: hohe Sozialkompetenz, Loyalität und Bereitschaft, sich unterzuordnen. Fachlich: Mehrsprachigkeit, BWL, VWL, Jura, Verwaltungsausbildung oder ähnliche Berufsausbildungen sind von Vorteil. Potentiell geeignet ist  der Butler-Beruf auch für Sekretäre, Hotel- oder Touristikfachleute mit Zusatzausbildung.Darüber hinaus allerbeste Umgangsformen, Allgemeinbildung, Sprachenkenntnisse, Organisations- und Kommunikationstalent. Führerschein, eventuell Waffenschein und Kampfsportausbildung etc. Eine Ausbildung zum klassischen Butler bietet die Internationale Butler-Akademie in Zeist (Holland).
Verdienst: Ab 5000 Euro monatlich, freies Wohnen, Essen und Pkw-Nutzung, Urlaube etc. Übrigens: Die Schweiz bietet einen guten Stellenmarkt für Butler.

Coach

Jobidee: Personal-Coaches begleiten  gesunde  Menschen in ganz verschiedenen konfliktgeladenen Lebenssituationen, zumeist in Umbruchssituationen, wobei ganz unterschiedliche Themen zur Klärung anstehen können, beispielsweise: Entscheidungsverhalten, Burnout-Neigung, Work-Life-Balance, Karrierestagnation, innere Konflikte, Soziale und persönliche Probleme (Selbstwert,,Midlife), Trennung (Verlassenwerden, Seitensprung, Scheidung, Tod), Arbeitsverlust, Berufswechsel, Neuanfang, Partnersuche usw.  Der Coach hilft als erfahrener und kompetenter Dialogpartner seinen Klienten dabei, Klarheit zu finden, einen Veränderungsprozess erfolgreich zu starten, anstehende Probleme  und Konflikte aufzulösen mit dem Ziel einer zukunftsorientierten positiven perönlichen (Weiter-)Entwicklung.




Kenntnisse: Ideal für Psychologen, Psychotherapeuten, Mediziner, aber auch Menschen mit großer Erfahrung im Personalbereich. Zudem für alle mit hohem persönlichen Einfühlungsvermögen, viel Lebenserfahrung und einer entsprechenden Ausbildung zum Coach. Die Berufsbezeichnung Coach ist frei. Im Prinzip kann jeder, der sich berufen fühlt, Coach  werden.
Verdienst: Je nach Vorbildung, Erfahrung und Etablierungsgrad können 50 bis 120 Euro pro Gesprächsstunde abgerechnet werden. Zumeist werden Pauschalen für die unterstützende Begleitung des Klienten über einen gewissen Zeitraum oder bis zur Erreichung eines definierten Ziels vereinbart.
Rechtliches: Coaches arbeiten freiberuflich, jedoch – je nach Ausbildung – mitunter auch als gewerbliche Freiberufler (siehe „Freiberuflich tätige Coaches“ u. „Gewerblich tätige Coaches und Therapeuten“ in: Freiberufler-Atlas. Berlin 2016. Seiten 391, 394 ff.)

Eigentümerversammlungs-Service

Jobidee: Eigentümerversammlungen bedeuten für viele Wohnungseigentümer Stress, den sie gerne vermeiden und auf Vertreter delegieren möchten. Hier bietet sich für routinierte Kenner von Eigentümersammlungen die Chance auf einen kleinen jährlich wiederkehrenden Nebenjob als Eigentümerversammmlungs-Vertreter. Voraussetzung ist, dass die Eigentümer (Kunden) ihrem Vertreter eine mit einer Stimmrechtsvollmacht ausgestatteten Vertretungsvollmacht unterzeichnen, damit der Vertreter zur Eigentümerversammlung zugelassen wird.




Verdienst: Das Honorar könnte stundenweise, pauschal oder abhängig vom Wohnungswert vereinbart werden, z.B. 25 Euro/Std., 50 Euro/Pauschale oder  1/1000 vom Wohnungswert (z.B. bei Dreizimmer-WG-Wert von 150 000 Euro) 150 Euro.
Rechtsgrundlage: Gelegenheitsvertreter brauchen kein Gewerbe anmelden. Wer  den Eigentümer-Service beruflich anbietet, vielleicht ausbaut zum professionellen Veranstalter von jährlichen Eigentümerversammlungen im Auftrag einer Eigentumswohnungsgemeinschaft, benötigt eine entsprechende Gewerbeanmeldung.