
Schüler treffen Manager: Im 16. Jahr des Bestehens des „Workshop Managementpraxis“ ist das Interesse ungebrochen hoch – sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Gästen aus Wirtschaft, Hochschulen, Medien, Politik, Verwaltung, Kultur und Sport. 220 angehende Abiturienten aus Wiesbaden starten nun mit der Reihe ins neue Jahr. Bis Ende Mai 2018 treffen sie sich an insgesamt dreizehn Abenden im großen Sitzungssaal der IHK zum Dialog mit Führungskräften. Diese geben ihnen einen persönlichen Einblick in ihren Berufsweg und berichten über Verantwortung, Erfolgsfaktoren und Erwartungen an qualifizierten Nachwuchs. Die Reihe ist Teil der IHK-Initiative für Oberstufenschüler. Bei regelmäßiger Teilnahme erhalten die Schüler ein Teilnahmezertifikat der IHK Wiesbaden mit den Terminen und Unterschriften der Führungskräfte.
Zum Auftakt im Dezember berichtete Dr. Christian Gastl über seinen Werdegang als Unternehmer und sein Ehrenamt als Präsident der IHK Wiesbaden. Aus dem Hauptamt der IHK gab Sabine Meder Einblicke in ihren Berufsweg von der Diplomkauffrau bis zur Geschäftsführerin Finanzen und Organisation bei der IHK Wiesbaden. Die Jugendlichen erhalten mit diesem Programm ein differenziertes Bild von Führungsaufgaben, Karrieren und fachlichen Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen – mit diesem Ziel haben die beiden Pädagogen Rita Flad und Günter Higelin die Reihe aus der Taufe gehoben. Die Teilnahme ist für die Schüler kostenlos, dafür haben die Initiatoren der Reihe von Anfang an deutliche Erwartungen formuliert: „Die Teilnehmer müssen interessiert und neugierig sein. Sie sollten kluge Fragen stellen und Zweifel willkommen heißen.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Joachim Nolde wendet sich in seinem Geleitwort der Programmbroschüre an die Jugendlichen: „Mit Ihrer Anmeldung zeigen Sie, dass Sie Ihre Karriere in die eigene Hand nehmen und sich in Ihrer Freizeit um Ihre berufliche Lebensplanung kümmern. Ich freue mich über diese sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft.“
In den vergangenen 16 Jahren haben sich an weit über 100 Abenden prominente Gäste mit Oberstufenschülern zum Dialog in der IHK getroffen. In der aktuellen Reihe geben der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer Einblicke in ihren Berufsweg und Arbeitsalltag. Auch die weitere Besetzung der Termine kann sich sehen lassen: Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid stellt sich dem Dialog mit den Jugendlichen, angefragt ist ebenso die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden, Hadmut Birgit Jung-Silberreis. Aus der Wirtschaft kommen die Vorstände und Geschäftsführer Volker de Boer (IFM Immobilien AG), Tim Henneveld (TIM AG), Hermann Josef Merkens (Aareal Bank AG), Ralf Schodlok (ESWE Versorgungs AG), IHK-Vizepräsidentin Tatjana Trömner-Gelbe (TÜFA-TEAM GmbH), Dr. Bettina Volkens (Lufthansa AG) und Agenturchef Thilo von Debschitz (Q Kreativgesellschaft mbH). Aus den Medien haben der Mitherausgeber der FAZ, Werner D´Inka, und Thomas Fuhrmann, Leiter Hauptredaktion Sport beim ZDF, zugesagt.
Die prominenten Gäste zeigen eine große Bereitschaft, über ihren eigenen Werdegang zu berichten. Sie schätzen den Kontakt zu den Schülern, ihrem potenziellen Nachwuchs, und stellen sich auch kritischen Fragen. Weitere Bausteine der IHK-Initiative ist der Eignungstest Berufswahl des GEVA-Instituts.
Weitere Informationen: IHK-Initiative für Oberstufenschüler, Samira Gütlein-Seibel, Telefon 0611 1500-121, s.guetlein@wiesbaden.ihk.de, www.ihk-initiative-gymnasien.de
Der Arbeitsmarkt hat sich 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum vierten Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt. Dabei hat der Arbeitsmarkt nicht zuletzt von einem breit angelegten Konjunkturaufschwung profitiert., sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Mainz, 22. November 2017. Ein eigenes Unternehmen zu gründen ist ein Wagnis mit viel Potenzial. Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, muss neben einer innovativen Idee viel Mut und Engagement mitbringen.


Um Schüler stärker für wirtschaftliche Themen zu interessieren und ihre ökonomische Bildung zu fördern, startet in diesen Tagen in Rheinhessen das Pilotprojekt „Startup@School“, welches sich in Sachsen und Niedersachsen bereits bestens bewährt hat. Mit „Startup@School“ unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz wollen die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) und die Agentur für Arbeit Mainz mit dem Lüneburger Bildungsträger Human Circle Consulting GmbH den Schülerinnen und Schülern helfen, sich intensiver mit Themen der Wirtschaft auseinanderzusetzen und konkrete Kontakte zu Partnerunternehmen dieses Projektes zu knüpfen.


Wer den Weg in die berufliche Selbstständigkeit geht, sieht meist den Wald vor lauter Bäumen nicht. Habe ich eine gute Geschäftsidee? Bin ich ausreichend qualifiziert? Mit welchen Kommunikationsmaßnahmen erreiche ich meine Zielgruppe? Kann ich den wirtschaftlichen Erfolg in Zahlen fassen? Antworten auf diese und andere Fragen werden in einem Businessplan zu Papier gebracht. Der Businessplan ist der Fahrplan in die Selbstständigkeit.Er ist nicht nur für Kapitalgeber, sondern vor allem für den Existenzgründer selbst das wichtigste Dokument für die Gründung.